Letzte Aktualisierung: 14.06.2018

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HSK/IE27: Zwangsfreiheiten. Multikulturalität und Feminismus

Zwangsehe, Ehrenmord, Genitalbeschneidung, Importbräute, Frauenhandel oder Kopftuchzwang sind zentrale Begriffe in emotionalen und kontroversiellen Debatten um Geschlechteregalität in multikulturellen Gesellschaften. Macht die politische, auch die feministische Kritik dieser Praktiken Frauen und Mädchen zu Opfern und zu "Anderen"? Oder werden durch ein übertriebenes Verständnis für kulturelle Unterschiede von Gewalt betroffene Frauen und Mädchen im Stich gelassen?
Die Beiträge des Bandes diskutieren das Spannungsverhältnis zwischen Feminismus und Multikulturalismus aus geschlechter- und politiktheoretischen Perspektiven und machen Vorschläge, wie das Verhältnis von kultureller Diversität und Geschlechteregalität neu zu bestimmen ist. WissenschaftlerInnen aus unterschiedlichen Disziplinen und Expertinnen von Nichtregierungsorganisationen stellen die Herausforderungen der oben genannten Praktiken für Geschlechteregalität dar, sie loten aber auch feministische Handlungsmöglichkeiten des "empowerment" aus. Zudem beziehen die AutorInnen Praktiken der Geschlechterdifferenzierung westlicher Gesellschaften mit ein, um ein kritisches Gesamtbild vergeschlechtlichter "Zwangsfreiheiten" zu entwerfen.



Autor:  Birgit Sauer / Sabine Strasser (Hg.)
Buchverlag:  Promedia
ISBN:  978-3-85371-283-2
Preis:  für AbonnentInnen der Beiträge: ¤ 20.- (+ Versandkosten)
Erscheinungsjahr:  2008
Erscheinungsort:  Wien
Leseprobe:  HSK27_Inhalt
Leseprobe:  HSK27_Einleitung
Leseprobe:  HSK27_Wikan
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