Letzte Aktualisierung: 27.11.2017

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EWR10: Ostasien 1600-1900. Geschichte und Gesellschaft

Mit Ostasien wird eine historisch faszinierende und aktuell boomende Weltregion unter die Lupe genommen. Im Fokus der Untersuchung liegen China, Japan und Korea. Der Reader behandelt eine Epoche, in der das andere Ende der Welt, Europa, gerade dabei war, einen wirtschaftlichen Zentralraum zu gestalten.

China, Korea und Japan werden als einheitlicher Kulturraum definiert, wobei zunächst die Untersuchung der sprachlichen Entwicklung im Vordergrund steht, spielt doch die chinesische Schrift in allen Ländern eine herausragende und verbindende Rolle, wiewohl unterschiedliche Sprachsysteme existieren.

Ökonomisch werden sowohl der Reisanbau als vorherrschendes Element der Landwirtschaft als auch die krisenhafte wirtschaftliche Entwicklung in China im Vergleich zu einem Erstarken der japanischen Ökonomie untersucht. Weiters beschäftigen sich die Autorinnen eingehend mit der Bevölkerungsentwicklung und den gesellschaftlichen Strukturen; ein Beitrag über das Staatswesen konzentriert sich auf das Verhältnis zwischen Zentralregierung und Provinzen. Kulturelle Entwicklungen in den Jahren 1600 bis 1900 sind ohne eine Beschäftigung mit dem Konfuzianismus nicht zu verstehen, müssen aber in dieser Periode auch eine durch Verstädterung entstehende Massenkultur berücksichtigen.


Autor:  Sepp Linhart / Susanne Weigelin-Schwiedrzik (Hg.)
Buchverlag:  Promedia
ISBN:  3-85371-228-2
Preis:  für AbonnentInnen der Beiträge: ¤ 8.- (exklusive Versand)
Erscheinungsjahr:  2004
Erscheinungsort:  Wien
Leseprobe:  EWR10Inhalt
Leseprobe:  EWR10LinhartVerstaedterung
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