Letzte Aktualisierung: 27.11.2017

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QS11: Die gläserne Decke. Frauen in Ost-, Ostmittel- und Südosteuropa im 20. Jahrhundert

Die großen Umbrüche des 20. Jahrhunderts führten in Ost-, Ostmittel- und Südosteuropa zu gesellschaftspolitischen Veränderungen, die besonders die weibliche Bevölkerungsmehrheit betrafen. Die Nachkriegsordnung nach dem Ersten Weltkrieg "belohnte" überall außer in Jugoslawien die Frauen für ihre humanitären Verdienste zumindest mit dem Wahlrecht. Trotz des Wahlrechtes und der zunehmenden Erwerbstätigkeit der Frauen blieben die gesellschaftlichen. Rahmenbedingungen androzentriert.

Der gesellschaftspolitische Umbau der ost-, ostmittel- und südosteuropäischen Staaten nach 1945 nach dem sowjetischen Modell garantierte bis 1989/1991 zumindest auf dem Papier eine Gleichberechtigung und Unabhängigkeit von Frauen im Geschlechterverhältnis. Die gesellschaftliche Erwartungshaltung, dass Frauen Familie, Beruf und zusätzlich politische Funktion vereinbaren und darin ihre Erfüllung und Selbstbestätigung finden würden, hielt mit der Realität jedoch nicht Schritt. Den wenigsten Frauen gelang es, die gläserne Decke zu durchstoßen.
Bis heute drängt der noch nicht abgeschlossene Transformationsprozess Frauenanliegen in den Hintergrund und berücksichtigt sie bloß dann, wenn sie nationalen Interessen förderlich erscheinen.


Autor:  Marija Wakounig (Hg.)
Buchverlag:  StudienVerlag
ISBN:  3-7065-1895-3
Preis:  für AbonnentInnen der Beiträge: ¤ 20.- (exklusive Versand)
Erscheinungsjahr:  2003
Erscheinungsort:  Wien
Leseprobe:  QS11Inhalt
Leseprobe:  QS11Einleitung
Leseprobe:  QS11WakounigSlovenien
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