Letzte Aktualisierung: 30.03.2017

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QS 28: Adel im 18. Jahrhundert. Umrisse einer sozialen Gruppe in der Krise
Gerhard Ammerer/Elisabeth Lobenwein/Martin Scheutz (Hg.)

Der Adel im 18. Jahrhundert als Standes-, aber auch als Funktionselite steht im Mittelpunkt des Bandes, der verschiedene Felder adeliger Tätigkeit und adeligen Selbstverständnisses in der Habsburgermonarchie ausleuchtet. Der frühneuzeitliche Adel interpretierte sich selbst im Sinne einer Standeselite als Inhaber besonderer vererbter Tugenden und als Bewahrer einer spezifischen Haustradition. Zugespitzt formuliert: "Ein Adeliger tut nichts, er ist etwas!" Die ständische Gesellschaft war "Berufs- und Lebensordnung" gleichermaßen, Rechte, Pflichten und Lebensperspektiven der Menschen waren durch dieses aufgespannte Rahmenwerk vorbestimmt. Verschiedene Tätigkeitsfelder des Adels wie militärischer Dienst, geistliche Laufbahn und Fürstendienst werden präsentiert. Mehrere Beiträge des Bandes stellen zudem die Formen der adeligen Repräsentation über Bild, adeligen Wohnort und Stadtpalais, Stammbaum und Briefnetzwerk in den Mittelpunkt.

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