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Gerhard Glatzel

Nachhaltige Waldnutzung auf den Molukken (Indonesien)
Betrachtungen aus waldökologischer Perspektive

Quelle: HSK 10: Das pazifische Jahrhundert? Wirtschaftliche, ökologische und politische Entwicklung in Ost- und Südostasien. Herausgegeben von Edith Binderhofer, Ingrid Getreuer-Kargl und Helmut Lukas. Frankfurt am Main: Brandes & Apsel; Wien: Südwind; 1996. S. 109 - 119.

Die Molukken

Die Molukken sind ein Archipel von etwa 1.000 Inseln, der sich über eine Meeresfläche von mehr als 850.000 km2; erstreckt. Er liegt zwischen Sulawesi im Westen und Neuguinea im Osten. Die nördlichste Insel Morotai liegt 2.5 Grad nördlich des Äquators, die südlichsten Inseln Leto, Babar und Tanimbar reichen bis 7 Grad südlich des Äquators. Die Landfläche ist mit etwa 80.000 km2; der von Österreich vergleichbar. Die beiden größten Inseln sind Seram in den Zentralmolukken mit einer Fläche von 17.500 km2; und das kaum kleinere Halmahera in den Nordmolukken. Kleinere, aber wegen ihrer historischen Bedeutung als Gewürzinseln auch bei uns bekannte Inseln sind Ternate und Banda. Viele der kleinen Inseln sind nicht ständig bewohnt. Die Hauptstadt Ambon ist eine alte Hafenstadt in einer tiefen, geschützten Bucht der gleichnamigen, Seram vorgelagerten Insel der Zentralmolukken.
Geologisch sind die Inseln jung und sehr vielfältig. Seram, Ambon, Teile von Halmahera, Morotai sowie einige kleinere Inseln sind aus Urgestein Kalk, Mergel und Sandstein aufgebaut, die vielerorts noch von gehobenem Korallenkalk überdeckt sind. Im NW (Westteil von Halmahera, Ternate) und wieder im S findet man aus Vulkangesteinen aufgebaute Inseln, vielfach noch mit aktivem Vulkanismus. Aru im SO und viele kleinere Inseln sind flach, aus Korallensand aufgebaut und erheben sich nur wenige Meter über den Meeresspiegel. Es gibt auch kleinere Inseln aus Granit und Ultrabasiten, die als von Neuguinea abgetrennte Felsmassen angesehen werden. Für die Bodenbildung sind dünne Schleier aus Vulkanasche von Bedeutung, weil sich daraus auch über ungünstigem Gestein, wie Korallenkalk, fruchtbare Böden bilden können, die allerdings bei falscher Behandlung leicht erodieren. Entsprechend der Vielfalt der Gesteine und Sedimente findet man sehr unterschiedliche Bodenbildungen, auf die bei der Bewirtschaftung Rücksicht genommen werden muß.
Auf vielen Inseln findet man hochaufragende Berge, die auf Seram eine Höhe von knapp über 3.000 m erreichen. Die Berghänge sind oft sehr steil und instabil und fallen häufig direkt zum Meer ab. Breitere Küstenschelfe sind selten und größere seichte Meeresteile findet man nur in sedimentgefüllten Buchten und Trögen zwischen nahe beisammenliegenden Inseln. Oft findet man an den Küsten nur schmale Korallenriffe, weil das Meer sehr rasch große Tiefen erreicht. An Küsten mit sehr hoher Süßwasser- und Sedimentzufuhr, wie z.B. an der S-Küste von Zentralseram fehlen Korallenriffe weitgehend. Zwischen den Inseln erreicht das Meer oft Tiefen von mehr als tausend Metern.
Entsprechend der komplexen Topographie der Inseln und der Lage zu den Landmassen ist das Klima der Molukkeninseln überraschend vielfältig. Der überwiegende Teil weist feuchttropisches Klima mit Niederschlagsmengen von mehr als 2.500 mm je Jahr auf. Während des australischen Winters wehen heftige Winde vom Süden her über die Timor-, Arafura- und Bandasee in die heißen Äquatorialgebiete und lösen an den Südabhängen bergiger Inseln heftige Steigregen aus. Das Klima Ambons und Serams ist daher von einer ausgeprägten Regenzeit im Juni, Juli und August geprägt, während der es oft durch mehrere Tage ununterbrochen regnet. In den Staulagen erreichen die jährlichen Niederschlagsmengen mehr als 5 m. Während der Regenzeit ist es auch am kühlsten und die Temperaturen können sogar im Küstenbereich auf unter 25 Grad Celsius sinken. Heiß und schwül hingegen ist es im Februar, wenn Windstille herrscht und die Temperaturen auf über 30 Grad Celsius ansteigen. Höhere Berge weisen die typische Temperaturabnahme mit der Höhe auf. In 1.500 bis 2.500 m findet sich oft eine Nebelzone mit charakteristischer Vegetation. Flache Inseln und im Windschatten von Bergen liegende Gegenden weisen wesentlich trockeneres Klima auf. Monsunklima mit längeren Trockenzeiten herrscht auf den südwestlichen Inseln.
Die Inseln liegen östlich der Wallace'schen Linie, der Trennlinie zwischen der malesischen und australischen Flora und Fauna. Tiefseegräben und starke Meeresströmungen haben die Migration von Pflanzen und Tieren über diese Linie stark gehemmt. Man findet daher auf den Molukken keine Affen und Großsäuger, dafür aber Kasuare, Megapoden und Paradiesvögel. Die Wälder weisen in mancher Hinsicht bereits mehr Ähnlichkeiten zu denen Neuguineas und Australiens auf, wobei aber Eucalyptus-Verwandte noch selten sind. Etwa 80 Prozent des Landes sind derzeit noch von Wald bedeckt. Tropischer Regenwald nimmt eine Fläche von 56.070 km2; ein (Collins u.a. 1991), das entspricht etwa dem eineinhalbfachen der Waldfläche Österreichs.
Die Einwohnerzahl wurde 1990 (Muller) mit 1.7 Millionen angegeben. Die Bevölkerungsdichte ist daher vergleichsweise gering. Die indonesische Regierung stuft daher die Molukken als unterbesiedelt ein und als Zielgebiet für Transmigranten. Die Bevölkerung ist ähnlich vielfältig wie Geologie, Klima und Vegetation. Im Landesinneren einiger Inseln findet man noch eine dunkelhäutige Urbevölkerung von Jägern und Sammlern. Die Küstenbevölkerung zeigt Mischungen von malayischen und Papua-Charakteristiken. Im Südosten ist der polynesische Einfluß stark ausgeprägt. Die Kolonialzeit hat zu weiteren Veränderungen und Bewegungen geführt. In den Städten findet man einen erheblichen Anteil von seit langem ansässigen Chinesen, die das Geschäftsleben beherrschen. Inseln und schwer zugängliche Berglandschaften haben die Entwicklung unzähliger Sprachen und Dialekte gefördert.
Die Geschichte der Molukken ist dadurch geprägt, daß sie die berühmten Gewürzinseln sind, die Heimat von Gewürznelke und Muskatnuß. Bereits vor Christi Geburt ist Handel mit China nachweisbar, später gab es rege Kontakte zu arabischen und indischen Händlern. Die Entdeckung der Inseln durch die europäischen Kolonialmächte bezog die fernen Inseln in Handels- und Vormachtkämpfe ein und führte gerade auf den Molukken zu beispiellosen Exzessen an Ausbeutung und Unterdrückung. Auf Details einzugehen, würde hier den Rahmen sprengen (einen allgemeinen Überblick findet man bei Muller 1990). Der besonders starke Einfluß der europäischen Kolonialherren ist auch am Überwiegen christlicher Konfessionen auf vielen Inseln zu erkennen. Gegenwärtig fallen dem Besucher besonders aggressive Missionstätigkeit in entlegenen Gebieten und starke Präsenz von Sekten in den Städten auf.

Traditionelle Wald und Landnutzung

Die Landnutzung auf den Molukken ist so bunt und vielfältig, wie die Inseln selbst und ihre Bewohner. Grob einteilen kann man in Handelsstädte an den Küsten (Gewürze, Perlen, Kokosnußprodukte, Fischereiprodukte wie getrocknete Seegurken), Dörfer mit Gewürzanbau in Küstennähe, Dörfer mit Subsistenzlandwirtschaft und dünn besiedelte Waldlandschaften, die von Jägern und Sammlern genutzt werden.
Aus der Vogelperspektive hat man den Eindruck, daß sich in den Regenwaldgebieten der Wald bis in die Dörfer drängt und daß man kaum größere Felder und Weideflächen sieht. Auch Reisfelder fehlen völlig. Der Grund für diesen Eindruck ist aber nicht die geringe Bedeutung der Landwirtschaft für die Dörfer, sondern ein hoch entwickeltes System von Baumgärten. Baumgärten sind eine an tropisches Regenwaldklima besonders angepaßte Form der Landwirtschaft, bei der ein Kronendach von Bäumen erhalten und gepflegt wird, um den Boden vor Erosion zu schützen und die am Boden gezogenen, krautigen Nutzpflanzen vor extremer Sonnenbestrahlung und Unkrautkonkurrenz zu schützen (guter Überblick bei Landauer/Brazil 1990; Christanty 1990). Baumgärten sind ursprünglich aus dem Urwald durch Anreicherung mit nutzbaren Bäumen, sanfte Auflichtung und Unterbau von Gemüse- und Stärkepflanzen entstanden. Da sich das Kronendach der Baumschicht relativ rasch schließt und damit lichthungrige Unkräuter und insbesondere Gras ausgedunkelt wird, sind Baumgärten ein System, das ohne chemische Mittel eine effiziente Unkrautkontrolle zuläßt. Auf den Molukken findet man alle Übergänge vom kaum merkbar veränderten Urwald bis zu fast monokulturartigen Baumplantagen aus Kokospalmen. Aber auch in diesen findet man Bananen oder der Boden wird für die Weide der kleinen Rinder genutzt. Reisbau wurde auf den Zentralmolukken mehrmals versucht, hat sich aber aufgrund der Bodensituation (sandige Böden) und der Tradition, Sago und Taro als Stärkelieferanten zu nutzen, nicht durchgesetzt.
Eine Besonderheit der Molukken sind die Gewürzbaumgärten, in denen Gewürznelke und Muskatnuß angebaut werden. Während weltweit Baumgärten überwiegend der Selbstversorgung mit Nahrungsmitteln dienen, wurden in den Gewürzbaumgärten seit altersher für den Handel bestimmte Produkte - heute würden wir "Cash Crops" sagen - erzeugt. Gewürzbaumgärten sind besonders pflegeintensiv und bedürfen besonderer Bodenbehandlung, weil die Wurzeln der Bäume bei unsachgemäßer Behandlung, z.B. Viehtritt durch Weidevieh, leicht von Pilzen befallen werden. Gewürzproduktion unterlag von jeher den Gesetzen des Marktes und wurde wohl auch schon vor der Kolonialzeit, aber besonders in dieser, von externen Faktoren bestimmt (Monopolstrategie mit Anbaubeschränkung und Erntevernichtung durch die Ostindische Handelskompanie). Oft findet man eine Konzentration der Gewürzproduktion auf bestimmte Inseln, wie z.B. Gewürznelken auf Ternate (in den Nordmolukken) oder Muskatnuß auf Banda (in den Zentralmolukken).
Besonders hochentwickelt sind auch Sagogärten. In diesen wird auf fruchtbaren Auböden die Sagopalme in verschiedenen Zuchtformen angebaut. Diese Palme blüht nur einmal in ihrem Leben mit einem riesigen Blütenstand von mehreren Metern Länge. Vor dem Blühen speichert die Palme in ihrem Stamm Stärke. Die Palmen werden zu diesem Zeitpunkt gefällt, das Mark des Stammes wird fein zerhackt und die Stärke meist an Ort und Stelle in einem System aus Trögen und feinen Sieben ausgewaschen. Die Tröge und Rinnen werden aus Sagostämmen und Baumrinde an Ort und Stelle erzeugt, die Siebe bestehen heute auch in entlegenen Gebieten meist nicht mehr aus Palmfasern, sondern aus Polyamid, weil diese offenbar die Arbeit wesentlich erleichtern und nicht allzuschwer erhältlich sind. Diese Nutzungsform ist in bezug auf den Mineralstoffhaushalt des Ökosystems extrem nachhaltig, denn es wird nur reine Stärke entzogen und die Pflanzennährstoffe verbleiben im System. Allerdings wird meist auch ein Teil der Blätter geerntet. Die Mittelrippen der bis zu 8 Meter langen Blätter ergeben einen hervorragenden Leichtbaustoff für Haus-, Möbel- und Zaunbau und die Fiederblätter können zu Dachdeckmaterial gebunden oder zu Matten geflochten werden (Ellen 1985). Sagogärten sind eine nachhaltige und über lange Zeit am selben Standort erhaltungsfähige Kultur, obwohl sie in ihrer intensivsten Form Monokulturen mit sehr geringer Biodiversität sind.
Am Beispiel von Piru, einem Dorf im Westlichen Seram, an der Küste der geschützten Piru Bay, läßt sich die Landnutzung eines überwiegend von Selbstversorgung abhängigen Dorfes erklären. Das Dorf hat etwa 2.500 bis 3.000 Einwohner, die überwiegend dem Stamm der Alune angehören. Die Dorfbewohner sind vorwiegend Protestanten; es gibt aber auch Katholiken und im südlichen Teil des Dorfes Muslims, die sich mit Fischfang beschäftigen. Die traditionellen Häuser sind über einem Rahmen aus unbehauenen, dünnen Holzstämmen oder Bambus, aus Sagopalmenmittelrippen gebaut. Die Dächer bestehen aus Palmblättern. Zunehmend findet man Häuser aus Beton und lokal gefertigten Ziegeln, die mit Wellblech gedeckt sind. Sie gelten als fortschrittlich, bieten aber unangenehmeres Wohnklima, weil die Dächer bei Sonnenbestrahlung sehr heiß werden und bei Regen extrem laut sind. Um die Häuser gibt es eingezäunte Gärten von 300 bis 800 m2;, in denen Gemüse, Obst (Bananen, Papayas), Fruchtbäume (Jackfrucht, Brotfrucht), aber auch Zierpflanzen und Blumen angebaut werden. Heizmaterial zum Kochen sind Astholz und Kokosschalen, die in der Umgebung des Dorfes gesammelt werden. Einige Haushalte von Leuten, die als Arbeitskräfte nach Ambon auspendeln, sind auch schon auf Kerosinöfen umgestiegen. Es gibt im Dorf einen kleinen Markt, auf dem lokale Produkte wie Fische, Pfefferoni und Zwiebeln aber auch Reis, der von außerhalb der Molukken (Sulawesi) stammt, angeboten wird. Seit kurzem gibt es am Abend Strom, der von einem dieselbetriebenen Generator erzeugt wird und eine zentrale Trinkwasserversorgung.
Am Rande des Dorfes findet man gegen die Küste zu, auf Korallensand, einige Kokospalmenhaine, in denen die kleinen Rinder, die zur Blutgewinnung gehalten werden, geweidet werden. Gegen die Berge zu findet man auf den schlechteren und trockeneren Böden ebenfalls Weideland in einem lichten Baumbestand aus Regenwaldrelikten mit starker Anreicherung von gepflanzten Bäumen mit nutzbaren Blättern, Blüten oder Früchten (z.B. Canarium indicum, Indische Mandel). Auf den fruchtbareren Böden wurden eingezäunte Gärten angelegt, die intensiv betreut werden und Gemüse sowie Hirse liefern. In den Gärten findet man auch Bananen und die Arengapalme, aus deren Infloreszenzen ein zuckerhältiger Saft für die Zucker-, Palmwein- und Schnapserzeugung gewonnen wird. Diese Gärten können bei guter Pflege über Jahrzehnte bestehen. Die Unkrautbekämpfung erfolgt durch Abbrennen und Jäten. Werden sie unfruchtbar oder verunkrauten sie, läßt man Buschwerk und Wald zurückkehren, bis sich der Boden erholt hat. Daneben gibt es Baumgärten mit Obst- und Gewürzbäumen. Gewürzproduktion für den Handel spielt aber hier nur eine untergeordnete Rolle. Die Schwemmböden entlang des Flusses und der Bäche sind den Sagogärten vorbehalten. Ein Netz von Gräben sichert die Wasserversorgung für das Auswaschen der Sagostärke.
Im nächsten Gürtel um das Dorf überwiegt der Wanderfeldbau (Swidden-Kultur, eine Form von Slash and Burn oder Shifting Cultivation). Bis zu etwa 4 bis 6 Gehstunden vom Dorf entfernt, im Hügelland gegen die Berge zu, werden auf geeigneten Flächen Wälder gerodet, das Holz verbrannt und in die Asche Nutzpflanzen wie Banane, Kassava, Mais oder Chillis gesetzt. In größerer Entfernung werden die leicht zu transportierenden Chillis bevorzugt. Die dünne Besiedlung des Hinterlandes und die Tatsache, daß es keine Affen, Büffel oder Elefanten gibt, läßt die große Entfernung von den Dörfern zu. Schweine, Hirsche, Kasuare, Megapoden und Beuteltiere werden mit überaus vielfältigen und technisch beeindruckenden Fallen gejagt (Vorsicht bei Waldspaziergängen!). Die Felder verunkrauten nach wenigen Jahren, dann erlaubt man dem Wald, von den Flächen wieder Besitz zu ergreifen. Nach 15 bis 20 Jahren Waldbrache kehrt man zurück und rodet den Sekundärwald wieder. Im Vergleich zu Primärwald, dessen Baumriesen sehr schwer zu roden sind, lassen sich die meist nur arm- bis schenkeldicken Stämme des Sekundärwaldes relativ leicht wieder fällen. An geeigneten Stellen werden Fruchtbäume, wie Durian, ausgepflanzt und sorgfältig geschützt. Das Swidden System ist als nachhaltig einzustufen. Nur auf schlechten Böden trockenerer Lagen und bei häufigem Brennen kommt es zur Degradation bis hin zur Elefantengrassteppe oder zu lichten Kajeputbaum-Savannen. Im Hügelland gibt es auch mit Klimmfarn überwucherte Flächen. Wanderfeldbau wird durch die Walderschließung für Holznutzung sehr stark gefördert, weil die nach "Selective Logging" (bei dem hinreichend schwächere Bäume von Nutzholzernten für die nächste Waldgeneration erhalten werden) verbleibenden, schwächeren Bäume leicht gerodet werden können. Das kurzfristige Überangebot an kultivierbaren Flächen verleitet zu einem unpfleglichen Umgang mit dem Boden, Erosion und Bodendegradation sind die Folge.
Das Land des Dorfes reicht im Hinterland noch weiter hinaus, bis zu den Rücken der Berge. Die Dorfältesten (Village Kings) kennen die entfernten Grenzen genau und es gibt regelmäßige Begehungen. In diesem Gürtel findet man Regenwald, in dem der menschliche Einfluß nur schwer erkennbar ist. Der Wald ist Jagdrevier und Quelle für Heilpflanzen, Wildfrüchte, Honig und sonstige Produkte, wie das an Händler verkaufte Dammar-Harz der mächtigen Agathis-Bäume (Nepstad and Schwartzmann 1992). Gewisse Eingriffe, wie das Aussäen und Schützen von Durian, findet man auch hier. Da das indonesische Gesetz nichtkultiviertes Waldland an Konzessionäre für die Holznutzung vergibt, sind gerade diese Wälder von der Erschließung und Abholzung besonders betroffen. Erstaunlicherweise ist der Widerstand seitens der Dörfer oft gering oder überhaupt nicht zu bemerken, weil man sich von der Erschließung neuer Flächen für den Wanderfeldbau und von der Kaufkraft der Holzfäller mehr verspricht als von den alten Nutzungen. Das Holz der Regenwaldbäume in diesen entfernten Lagen hatte für die Dorfbewohner keine Bedeutung. Die Verwendung von Holz war mit Ausnahme des Bootsbaues gering, weil einfach zu bearbeitende Leichtbaustoffe, wie Sagopalmenblätter und Bambus reichlich zur Verfügung standen (Ellen 1985). Das für den Bootsbau benötigte Holz wurde von Bäumen an Flüssen oder Regenwaldrändern gewonnen. Ein weiter Landtransport aus unzugänglichen Steillagen war nicht möglich.

Waldausbeutung und Waldzerstörung

Auf den Molukken werden derzeit die Holzreserven der Wälder in großem Stil ausgebeutet oder sind bereits ausgebeutet. Die Regenwälder der Molukken sind im Vergleich zu den Regenwäldern Malesiens relativ arm an technologisch gut verwertbaren Holzarten, wie Dipterocarpaceen (Meranti). Aus Sicht der Holzbringung findet man oft sehr schwierige Steillagen in unzugänglichen Gebieten. Daher sind die Profitaussichten im allgemeinen geringer als auf Borneo oder Sumatra. Dies bedingt, daß beim Bau von Wegen und Holzbringung sehr grob und rücksichtslos mit dem Land umgegangen wird.
Die Verwertung des Holzes erfolgt großteils über schwimmende oder mobile Sperrholzfabriken, die im Einzugsgebiet von nutzbaren Wäldern temporär installiert werden. Indonesien ist weltweit der bedeutendste Sperrholzproduzent und ein Großteil des Sperrholzes wird auf dem Binnenmarkt des 200 Millionen-Einwohner-Staates vermarktet. Sperrholz ersetzt dort traditionelles Baumaterial wie Bambus-, Rattan- und Palmblattmatten sowie behauenes oder geschnitztes Massivholz. Jeder Reisende kann an verzogenen und aufgequollenen Sperrholzplatten vieler Häuser sehen, daß die Architektur oft keine technologisch angepaßte Anwendung gefunden hat oder daß das Produkt den extremen Klimabedingungen nicht gewachsen ist.
Bevor die Waldnutzungsrechte an Konzessionäre vergeben oder versteigert werden, erfolgt eine grobe Taxierung der Holzvorräte nach Menge und Qualität. Es wird berichtet, daß potentielle Konzessionäre bereits in diesem Stadium ihre Finger im Spiel haben. Nach dem Zuschlag beginnt die Erschließung von einem Brückenkopf an der Küste aus. Vom Land her ist das Forststraßensystem meist nicht zu erreichen. Daher ist eine Besichtigung laufender Aufschließungs- und Schlägerungsarbeiten nur mit einer Passage durch das Holzfällerlager her möglich. Die Zustimmung wird ausländischen Besuchern fast immer verwehrt, oder es werden nur ausgewählte Flächen gezeigt.
Wie aus der Besichtigung alter Schlagflächen ersichtlich ist, erfolgt die Erschließung und Holzbringung meist alles andere als pfleglich. Das Nachwachsen einer ausreichenden Zahl von nutzbaren Bäumen ist oft fraglich, weil bei der Schlägerung vom vorgeschriebenen Selective Logging abgewichen wurde oder weil bei einer, an die Fällungsarbeit anschließenden "Shifting Cultivation" viele stehengebliebene Bäume niedergebrannt wurden.
Überwiegend werden die abgenutzten Waldgebiete nach Abschluß der Fällungs- und Extraktionsarbeiten sich selbst überlassen. Je nach Nähe zu Siedlungen werden dann Schlagflächen von den Dorfbewohnern für Shifting Cultivation genutzt. Eine Umwandlung in Plantagen (Ölpalmen, Gummibäume, Kakao, Nutzholz), wie sie auf Sumatra und Borneo häufig vorkommt, ist auf den Molukken eher die Ausnahme, weil das Land zu steil ist, permanente Straßen fehlen und ausreichend billige Plantagenarbeiter nicht zur Verfügung stehen. In manchen Bereichen (W-Seram) wurden abgeholzte Flächen in topographisch günstigen Lagen für Transmigranten aus Java zur Verfügung gestellt. Der Erfolg dieser Ansiedlungen hängt weitgehend von der Bodengüte ab. Dünne Bodendecken über Korallenkalk, wie sie in Nord-Ambon häufig anzutreffen sind, fallen bei offener Bodenwirtschaft rasch der Erosion zum Opfer; die Siedler verarmen und müssen schließlich wieder abgesiedelt werden. Alluviale Böden erwiesen sich als besser geeignet. Es besteht aber bei Fortschritt der Abholzung Hochwassergefahr.

Die Auswirkungen der Abholzungen sind vielfältig und überwiegend negativ
Zunächst muß ich aus der Sicht meines Fachgebietes die ökologischen Auswirkungen behandeln. Während der Nutzung kommt es auf den steilen Bergflanken mit wenig konsolidierten Böden zu massiven Erosionen. Die Bäche und Flüsse versanden und durch Eintrag von Feinsedimenten in das Meer kommt es zur Schädigung der Korallenriffe mit negativen Auswirkungen auf den Fischfang der Küstenbewohner. Dies ist um so gravierender, als küstenfernere Bereiche durch intensive Schleppnetzfischerei nicht lokaler Fischereiflotten stark an Fischen verarmt sind. In küstennahen Bereichen sind auch die Perlenfischerei und das Seegurkensammeln betroffen.
Die nachwachsenden Wälder werden zweifellos für längere Zeit artenärmer sein als die Urwälder. Der unmittelbare Einfluß der Nutzungen auf die Fauna dürfte wohl geringer sein als in vielen anderen Tropengebieten, weil die schwierige Topographie eine vollständige Abholzung größerer Gebiete verhindert und meist ein erheblicher Teil an aus technischen oder ökonomischen Gründen nicht nutzbaren Flächen zurückbleibt. Ungünstiger ist die Situation in jenen Wäldern, wo temporär oder dauernd die Shifting Cultivation Fuß faßt. Es kommt zu einem erheblichen Jagddruck und die Flurhüter sind auch geneigt, sich ein Zubrot aus dem Sammeln seltener Pflanzen und Tiere zu verdienen. Bei der Aufgabe von Shifting Cultivation Flächen setzt eine Vegetationsabfolge ein, deren Anteil an nutzbaren Bäumen oft recht gering ist.
Im Einzugsgebiet von Städten führt die Vernichtung des Urwaldes auch zu einer Beeinträchtigung der Trinkwasserressourcen, und es geht potentiell für Erholungszwecke der urbanen Bevölkerung oder für Tourismus nutzbarer Wald zugrunde. Besonders im Nahgebiet der Städte ist der Druck auf gerodeten Wald sehr groß und der Weg von Shifting Cultivation über Weideland und Feuersavanne bis hin zu tief zerfurchten, unkrautüberwucherten Landruinen ist ein sehr kurzer.

Die kulturellen und sozioökonomischen Auswirkungen sind auch für den Laien zu erkennen und nicht minder düster
Jäger und Sammler entlegener Waldgebiete sind von den Nutzungen besonders negativ betroffen. Die Politik der Regierung ist es, die Waldmenschen, z.B. die Nuaulu in Seram, aus dem Wald in neue Dörfer, die von der Regierung an der Küste errichtet werden, abzusiedeln und ihnen ihre Rechte an den Wäldern im Landesinneren abzulösen. Obwohl die alten Traditionen in den neuen Dörfern aufrecht erhalten werden sollen und man stolz Vorschulkinder zeigt, die mit Pfeil und Bogen unglaublich gewandt umgehen können, ist der Untergang der alten Kultur abzusehen; zumal auch das Wirken von Scharen christlicher Seelenfänger unübersehbar ist.
Die Menschen in den Dörfern sehen die Ankunft des Holzerntezuges zunächst meist positiv (R.F. Ellen, der wohl beste Kenner der ethnologischen Situation der Molukken schreibt 1993, S. 18: "I note that the initial response to some forms of forest destruction and consequent land settlement may often be viewed positively by indigenous peoples, the situation offering opportunities to sustain, and indeed intensify, existing patterns of subsistence and other cultural practices."). Arbeitsplätze werden geschaffen, der Verkauf von Nahrungsmitteln bringt Geld, die neuen Straßen erschließen der Landwirtschaft bis dahin unzugängliche Gebiete, es gibt Abwechslung und neue Unterhaltungsmöglichkeiten. Nach Beendigung der Ernteoperationen bleibt allerdings wenig Positives zurück. Die Bäche sind verwüstet, die neuen Brücken brechen langsam zusammen, weil Termiten die wenig dauerhaften Konstruktionen auffressen, Straßen werden zu schlammigen Hohlwegen, verrostende Maschinen bleiben zurück. Autositzbänke in Wohnungen und zu Wassertanks umfunktionierte Dieselfässer haben wenigstens eine Verwendung gefunden, wenngleich Tröge aus ausgehöhlten Baumstämmen schöner sind. Die Rückkehr zum alten dörflichen Leben ist sicher nicht leicht und wohl auch nicht vollständig möglich.

Zukunftsperspektiven

Die absehbare Holzknappheit in der Zukunft ist Bedrohung und Chance zugleich. Für die lokale Bevölkerung hat Wald als Lebensraum immer eine große und dominierende Bedeutung gehabt. Er war omnipräsent, war praktisch nicht zerstörbar und hat sich immer selbst erneuert. Er gab dem Boden die Fruchtbarkeit und er wurde in Form von Baumgärten in die Landwirtschaft einbezogen. Er war Jagdrevier und lieferte Nahrung, Medizin und vielfache Rohstoffe. Seine Rolle als Holzlieferant war im Vergleich dazu bescheiden und untergeordnet. Unsere Industriegesellschaft schätzt hingegen vor allem diese Rolle des Waldes. Sie verbraucht riesige Mengen Holz als Baustoff und Rohstoff für die Papier- und Zellstoffindustrie.
Ein wesentliches Problem bei der Erhaltung und nachhaltigen Nutzung tropischer Wälder ist, daß die lokale Bevölkerung nicht hinreichend erkannt hat, daß ihr von der Industriegesellschaft völlig neue Rahmenbedingungen aufgezwungen wurden. Der Holzbedarf von Industrie und Großstädten kann Wälder zerstören, sie ihrer Biodiversität berauben, Wälder in Holzplantagen umwandeln, in denen zwar Holz erzeugt werden kann, aber keine Medizinalpflanzen. Sie kann Waldboden zum Spekulationsobjekt für alternative Landnutzungen wie Ölpalmen-, Gummibaum- oder Kakaoplantagen machen, die oft keinen hinreichenden Bodenschutz bieten, die Trinkwasserversorgung langfristig gefährden und vorher unabhängige Jäger und Bauern in Lohnabhängigkeit treiben. Defensivstrategien wie Appelle zur Erhaltung der Biodiversität der Wälder und des Lebensraumes für bedrohte Minderheiten haben punktuell zur Schaffung von Nationalparks und Waldreservaten geführt, den großflächigen Niedergang des Waldes konnten sie aber nicht verhindern. Es ist anzunehmen, daß aller Druck der entwickelten Länder nicht dazu führen wird, daß die Schutzgebiete noch wesentlich vergrößert werden. Schließlich haben wir in den "vorbildlichen" Industrieländern meist viel weniger Fläche unter Schutz gestellt als der Großteil der Entwicklungsländer. Wenn die Macht der Behörden unwirksam wird, fallen Schutzgebiete sehr rasch dem Raubbau zum Opfer. Das zeigen nicht nur Beispiele aus den Tropen, sondern auch aus Kriegsgebieten im Osten Europas.
Die alternative Strategie ist, zur Kenntnis zu nehmen, daß man mit Holzproduktion Geld verdienen kann. Gerade die Molukken scheinen mit ihrer jahrtausendealten Tradition der Baumgärten und der Produktion von Gewürzen für ferne Märkte gute Voraussetzungen zu bieten. Es ist sicherlich nicht leicht, die legistischen Bedingungen für eine Holzproduktion auf dörflicher oder lokaler Ebene zu schaffen, und es wird Forschung und Überzeugungsarbeit kosten, bis sich die Idee durchsetzt, daß tropische Mischwälder ökologisch sicherer sind als Holzplantagen einer oder weniger Baumarten. Von seiten der Waldausbeuter sollte eigentlich kein allzu großer Widerstand kommen. Zweifellos ist Waldausbeutung unter den derzeitigen Bedingungen noch eine Goldgrube, aber die Vorräte an Primärwäldern gehen zu Ende und damit die Zeit des "Wood Mining". Wenn das Holz einmal gezielt produziert werden muß, wird sich bald zeigen, daß die großen Verdienstmöglichkeiten im Handel und in der Industrie liegen. Die mühsame Primärproduktion könnte dann der Landbevölkerung bleiben, die am Beispiel der Baumgärten gezeigt hat, wie gut sie mit Bäumen und Wald umgehen kann. Trotz hohem Lohnniveau und zahlreichen Erschwernissen hat sich in Mitteleuropa eine von der verarbeitenden Industrie unabhängige Holzproduktion gehalten. Die Holzwirtschaft floriert und ist gegenüber Modellen, bei denen Produktion und Verarbeitung in einer Hand liegen, nicht untergegangen.
Holzproduktion könnte auch für die Besitzer von Gewürzbaumgärten ein zusätzliches Standbein werden oder doch zumindest aufgegebene Gewürzgärten vor extremer Bodendegradation schützen (Grzimek 1992). Gewürzbaumgärten sind auf den Molukken vom Untergang bedroht. Baumgewürze werden heute in vielen tropischen Ländern, wie Zanzibar und Pemba, aber auch auf anderen indonesischen Inseln, wie Sumatra und Nordsulawesi, in riesigen Plantagen angebaut. Das hat zu einem katastrophalen Preisverfall geführt. Die letzte große Umstellung der Gewürzgärten erfolgte in den fünfziger und sechziger Jahren, als Kretek-Zigaretten, die bis zu 50 Prozent zerstoßene Nelken enthalten, populär wurden. Alle setzten damals auf Nelken. Bald aber zeigte sich, daß die Produktion in den relativ kleinen Baumgärten mit der Produktion in Plantagen nicht konkurrieren konnte. Indonesien ist heute nicht nur der größte Nelkenproduzent der Welt, sondern auch der größte Importeur von Nelken. Heute sieht man auf Ambon sehr viele zugrundegehende Gewürzgärten. Sie verwildern oder werden beweidet, was über Wurzelfäule zum Absterben der Bäume führt; oft wird auch gebrannt, um die Viehweide zu verbessern. Die Nelkenbäume sind nicht feuerresistent und sterben ab. Derart in Mitleidenschaft gezogene Gärten sind sehr erosionsbedroht oder degradieren leicht zu unproduktiven Elefantengrassteppen. An der Pattimura Universität Ambon wird daher in einer Kooperation mit dem Institut für Waldökologie der Universität für Bodenkultur in Wien untersucht, ob sich auf den Molukken heimische Bäume zur Holzproduktion in Baumgärten eignen. Eine besonders aussichtsreiche Baumart ist Paraserianthes falcataria. Sie kommt auf vielen Molukkeninseln natürlich vor und ist eine raschwüchsige Lichtbaumart. Ihre Samen sind leicht zu gewinnen und können lange gelagert werden. Sie beschattet den Boden nur schwach, so daß in ihrem Schatten Viehweide oder Gemüsebau möglich ist. Als Leguminose bindet sie mit Hilfe von Knöllchenbakterien Luftstickstoff und hilft damit, die Fruchtbarkeit verarmter Böden wiederherzustellen. Ihre Fiederblätter können als Viehfutter verwendet werden. Schließlich ist ihr weiches Holz leicht zu bearbeiten und vielfältig zu verwenden. Es ist allerdings nicht termitenfest und fäulnisresistent.
Abschließend kann man sagen, daß die Situation des Waldes auf den Molukken insgesamt nicht besonders gut ist, jedoch bei weitem nicht so hoffnungslos, wie in vielen anderen tropischen Ländern. Aufgrund ihrer besonderen ökologischen und ethnologischen Diversität sowie ihrer floristischen und faunistischen Sonderstellung zwischen Malesien und Australasien, verdienten es die Molukken, als Modell für eine ökologisch angepaßte, nachhaltige Waldnutzung unter Schonung der natürlichen biologischen und humanen Ressourcen auf national indonesischer und internationaler Ebene besonders beachtet und gefördert zu werden.

Literatur

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Muller, K. (1990): Spice Islands - Exotic Eastern Indonesia. Passport Books. Lincolwood, Illinois: NTC Publishing Group
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Whitmore, T.C./Sayer, J. (1992): Tropical Deforestation and Species Extinction. London: Chapman & Hall


Quelle: HSK 10: Das pazifische Jahrhundert? Wirtschaftliche, ökologische und politische Entwicklung in Ost- und Südostasien. Herausgegeben von Edith Binderhofer, Ingrid Getreuer-Kargl und Helmut Lukas. Frankfurt am Main: Brandes & Apsel; Wien: Südwind; 1996. S. 109 - 119.
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