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Bärbel Kuhn

"Vom Schalten und Walten der Hausfrau"
Hausarbeit in Rat, Tat und Forschung im 19. und 20. Jahrhundert

Quelle: HSK 3: Frauen-Arbeitswelten. Zur historischen Genese gegenwärtiger Probleme. Herausgegeben von Birgit Bolognese-Leuchtenmüller, Michael Mitterauer. Wien: Verlag für Gesellschaftskritik, 1993. S. 43 - 66.

Schon bei Schiller "arbeitet" sie nicht, sondern sie "waltet", die "züchtige" und tüchtige Hausfrau. Der Widerspruch zwischen den gleichzeitig der Hausfrau und ihrer Tätigkeit zugeschriebenen Charakteristika von Nichtarbeit und Tüchtigkeit wird durch einen einfachen aber folgenschweren Kniff überdeckt: Hausarbeit wird zum Liebesdienst erklärt. "Arbeit aus Liebe - Liebe als Arbeit", wie Gisela Bock und Barbara Duden in einem klassisch gewordenen Aufsatz den Zusammenhang auf den Punkt brachten. Die Untrennbarkeit von "Emotionen und materiellen Interessen" in der Hausarbeit ist mitverantwortlich für ihre Tabuisierung, für ihre Verdrängung aus Politik und Geschichte. Als zudem Frauen qua Geschlecht zugewiesene Arbeit wurde sie lange wissenschaftlicher Untersuchungen für unwürdig befunden. Das Verdienst, dieses Tabu (Ostner 1988) gebrochen zu haben, kommt der Neuen Frauenbewegung zu: Seit Mitte der siebziger Jahre entstanden zahlreiche Untersuchungen zur Haus(frauen)arbeit mit unterschiedlichen Schwerpunkten und Intentionen. Ob soziologisch, politisch, ökonomisch oder historisch argumentierend, allen gemeinsam ging es darum, Frauen an dem Ort aufzusuchen, der ihnen von der Gesellschaft zugewiesen wurde, Fenster und Türen aufzustoßen zum "Lüften" und "Ausklopfen" von Klischees und Vorurteilen, von Weiblichkeitsmythen und Männerphantasien.
Historische Untersuchungen zur Hausarbeit finden sogar mehrere Zugänge ins Innere des "trauten Heims", über die Haustür oder den Dienstboteneingang, denn Hausarbeit war bis zum Ersten Weltkrieg insbesondere in bürgerlichen Familien weitgehend bezahlte Erwerbsarbeit. Die Hausarbeit verdankt ihre neuerliche Geschichtswürdigkeit nicht zuletzt ihrer Affinität zur Alltagsgeschichte. Auf der Suche nach Männern im Alltag wurden die dort bislang versteckten Frauen entdeckt, und die Oral-History eröffnet neue Möglichkeiten und Chancen, die oft von (Ehe)Männern vorwurfsvoll und kontrollierend gemeinte Frage mit historischem Interesse neu zu stellen: "Was hast du eigentlich den ganzen Tag getan?"
Daß inzwischen eine kaum noch zu überschauende Fülle von Literatur zum Gegenstand erschienen ist, liegt auch an seiner Interdisziplinarität. Mit Hausarbeit befassen sich die Haushaltswissenschaft, die Wirtschaftswissenschaft, die Volks- und Betriebswirtschaft, die Sozialpolitikforschung, die Soziologie und die Psychologie sowie die Geschichte, und hier wiederum gleichzeitig die Sozial- und Wirtschaftsgeschichte, die Technik- und Architekturgeschichte, die Alltagsgeschichte, die historische Familienforschung und die Frauen- und Geschlechtergeschichte. Da bislang keine zusammenfassenden Arbeiten vorliegen, die einen schnellen Einstieg ermöglichen, ist es erforderlich, sich einen Weg durch die umfangreiche Literatur zu bahnen. Es sollen deshalb im folgenden vorwiegend solche Arbeiten vorgestellt werden, die für eine historische Annäherung an das Thema brauchbar und weiterführend sind. Die unübersichtliche Forschungslage (Frevert 1988, Kontos 1985, Hausen 1987, Lipp 1988) dürfte es dabei rechtfertigen, eine Beschränkung auf den deutschen Sprachraum vorzunehmen. Der zeitliche Rahmen orientiert sich am Untersuchungsgegenstand selbst: Die breite Durchsetzung moderner Hausarbeit einschließlich der entsprechenden Ideologie erfolgt im wesentlichen erst seit dem 19. Jahrhundert.
Obwohl die innerhalb der Neuen Frauenbewegung geführte Diskussion über Hausarbeit ursprünglich weniger auf die Rekonstruktion historischer Zusammenhänge abzielte als vielmehr auf politisch-programmatische Forderungen im Hinblick auf eine Anerkennung von Hausarbeit als Arbeit und damit verbunden auf eine grundsätzliche Neubewertung dieser Frauenarbeit, hat sie auch für die Geschichte der Hausarbeit wichtige Impulse geliefert. Die politische Diskussion, die durch die schon seit 1973 geführten Debatten über "Lohn für Hausarbeit" ausgelöst wurde, ist in den darauf folgenden Jahren immer wieder aufgegriffen, erweitert und zusammengefaßt worden und kann heute als abgeschlossen angesehen werden (Frauen und Wissenschaft 1977, Kontos/Walser 1978, Becker-Schmidt 1984, Bernold 1990). Vielleicht kann auch deshalb Hausarbeit in ihrer historischen und auch konkret inhaltlichen Dimension heute unbefangener und weniger verbissen diskutiert und untersucht werden. Denn schon die Befragung von Zeitzeuginnen, um zu einem differenzierten und authentischen Bild der Arbeit im Haushalt und ihres Wandels zu gelangen, setzt voraus, daß "Hausfrau-Sein" als ein mögliches Lebenskonzept akzeptiert wird. Die Methode der Oral-History zur Rekonstruktion von Hausfrauenarbeit, der sich die Frauengeschichte in jüngster Zeit verstärkt zuwendet, erfordert gerade wegen der persönlichen Betroffenheit der Forscherinnen ein oft hohes Maß an Sensibilität, Toleranz und Offenheit.
Damit ist schon angedeutet, daß die Beschäftigung mit dem Thema Hausarbeit ebenso wie diese selbst eine Entwicklung erfahren hat, daß die Blickwinkel ebenso wie die beschriebenen Aspekte andere geworden sind.

Zur Geschichte der Hausarbeit

Die erste wichtige historische Arbeit ist der schon erwähnte Aufsatz von Barbara Duden und Gisela Bock: "Arbeit aus Liebe - Liebe als Arbeit: Zur Entstehung der Hausarbeit im Kapitalismus" (1977). Der Beitrag befaßt sich mit der Geschichte der Hausarbeit, ihren Ursprüngen, ihren Formen und den Gründen für die geschlechtsspezifische Zuordnung der Arbeit im Hause. Ausgehend von einem Rückblick auf die Ökonomie des "ganzen Hauses" in der alten Gesellschaft (Brunner 1968, Mitterauer 1978, 1979, Gerhard 1978, Bollinger 1980) zeigen die Autorinnen den Wandel auf, den Hausarbeit im 17., 18., und 19. Jahrhundert durch die Trennung marktförmiger Erwerbsarbeit vom ursprünglich häuslichen Bereich erfahren hat. Mit dem Beginn der kapitalistischen Produktionsweise habe Hausarbeit eine grundsätzliche Neudefinition erfahren, in allen ihren Dimensionen: "was sie ist, wer sie tut, wie sie getan wird, die Einstellung zu ihr, ihre sozioökonomische Bedeutung, ihre Beziehung zur gesellschaftlichen und natürlichen Umwelt" (122). Duden und Bock sehen Hausarbeit als dem Kapitalismus und der Herausbildung der bürgerlichen Gesellschaft funktional. Sie verwerfen sowohl die Definition von Hausarbeit als "natürlicher Konstante" als auch die Annahme, Hausarbeit sei ein anachronistisches Relikt einer "noch naturnahen Produktionsweise, die mit dem technischen Fortschritt, der zunehmenden außerhäuslichen Arbeit der Frauen und der Modernisierung der Gesellschaft allmählich überflüssig werde" (123) - wovon die marxistische Theorie ausgeht. In dem Maße, wie Hausarbeit aus dem Prozeß der Rationalisierung und Effektivierung der Produktion ausgegrenzt wurde, ging ihr Arbeitscharakter mehr und mehr verloren und damit gleichzeitig das Bewußtsein davon, daß mit der Arbeit im Haushalt ebenso wie mit der bezahlten Erwerbsarbeit ein gesellschaftlich und für das Funktionieren des kapitalistischen Systems notwendiger Beitrag zur Familienökonomie geleistet wurde und wird. Die Trennung von Produktion und Reproduktion, von außerhäuslicher Erwerbstätigkeit und Hausarbeit setzte sich zu Beginn des 20. Jahrhunderts für alle Schichten durch, was nach Duden und Bock am Beispiel jenes Prozesses sichtbar wird, "in dem sowohl aus der Hausherrin wie aus dem Dienstmädchen eine Hausfrau wird" (157).

Die Ideologisierung der Hausarbeit

Während Duden und Bock sich mehr für die Entstehung der modernen Hausarbeit interessieren, dabei die Durchsetzung einer dualen Ökonomie zwar thematisieren, aber nicht näher problematisieren, geht Karin Hausen verstärkt der Frage nach, wie mit der Polarisierung der Arbeitsbereiche auch eine solche von biologisch und psychologisch begründeten Geschlechtscharakteren einherging (Hausen 1976), wie sich mit der Herausbildung der Hausfrau gleichzeitig deren Ideologisierung verband, wie aus den Funktionszuweisungen Hausfrau, Gattin und Mutter eine Geschlechtsrolle und ein eigener, weiblicher Lebenszusammenhang wurde (vgl. auch Duden/Hausen 1979, Duden 1977). An der These Hausens wurde kritisiert, daß sie einen seit dem 16. Jahrhundert nachweisbaren Prozeß zu punktuell ins 18. Jahrhundert verlege und daß die geschlechtsspezifischen Muster nicht jetzt erst "erfunden", sondern vielmehr im Zuge der Aufklärung neu begründet und ideologisch untermauert wurden (Rang 1986, Kuhn A. 1983). Es ist jedoch wichtig, gerade diese ideologische Seite der neuen Bindung der Frau an Haus, Ehemann und Hausarbeit bewußtzumachen, weil sie bis heute einen mehr oder weniger latenten Beurteilungsmaßstab für Hausarbeit bildet und mitverantwortlich ist für ihre Verschleierung und für die Befangenheit gegenüber Hausarbeit als wissenschaftlichem Untersuchungsgegenstand.
Die an die Hausarbeit geknüpfte Ideologie läßt sich sehr gut durch die erst ansatzweise vorgelegte Analyse von Haushaltsratgebern aufzeigen (Meyer 1982,1983, Wierling 1987, Kuhn B. 1990). Im 19. Jahrhundert ist das bürgerliche Weiblichkeitsideal, nach dem es der Frau aufgrund ihrer "natürlichen Bestimmung" obliegt, ein "trautes Heim", eine Gegenwelt gegen die Materialisierung und Ökonomisierung des "feindlichen Lebens" zu schaffen, ein stets präsenter Rahmen für Theorie und Praxis von Hausarbeit. Als Gegenwelt soll sich das Zuhause möglichst arbeits-frei zeigen: Das, was die Frau hier tut, wird zum Akt der Liebe. Vor diesem Hintergrund erhält Hausarbeit sowohl zwei theoretische als auch zwei praktische Ebenen. Drei dieser Ebenen spiegeln sich gleichzeitig in den zahlreichen Haushaltsratgebern des 19. Jahrhunderts wider: Während einerseits das Wie, Wann und Womit aller Arbeiten, die nötig sind, um dem Gatten ein sauberes, ordentliches und gemütliches Heim zu schaffen, minutiös beschrieben werden, sollen diese Arbeiten so ausgeführt werden, daß sie nur in ihren Ergebnissen sichtbar sind. Der nach harter Arbeit erholungsbedürftige Ehemann soll nicht auch noch zu Hause mit Arbeit konfrontiert werden. Um dem zu entsprechen, delegiert die Hausfrau die Arbeit an Dienstmädchen, die sie nur noch zu überwachen hat, ansonsten pflegt sie "demonstrativen Müßiggang" (Veblen 1899). So sind die Haushaltsratgeber ausgezeichnete Quellen für die beiden Theorieebenen: Die Normen und Standards für die konkrete Haushaltsführung werden ebenso sichtbar wie das Konzept einer Idealhausfrau. Sofern die Normen aber auch zumindest teilweise aus der Praxis formuliert wurden, geben sie uns auch über diese wertvolle Informationen. Die andere Ebene der Praxis, diejenige, auf der die Hausfrau den an sie gerichteten Erwartungen nicht nachkommen kann und von der - weil nicht sein kann, was nicht sein darf - nichts in den Ratgebern steht, hat Sibylle Meyer in ihrer Studie "Das Theater mit der Hausarbeit" aufgedeckt (1982). Sie entlarvt den Müßiggang der bürgerlichen Hausfrau als Mythos und zeigt auf, daß sich dahinter vielfältige Tätigkeiten vor allem für die Vorbereitung und Durchführung repräsentativer Geselligkeiten verbargen. Durch den Vergleich verschiedener zeitgenössischer Quellen wie Ratgebern, Frauenzeitschriften und Lebenserinnerungen (z.B. Otto-Peters 1876) gelingt es ihr nicht nur eine Vorstellung vom Hausarbeitsalltag zu vermitteln, sondern auch nachzuweisen, daß der Repräsentationszwang oft die finanziellen Mittel überstieg und daß es dann die Aufgabe der Frauen war, diese Kluft durch Geschick, eisernes Sparen und die Eigenherstellung vieler Dinge für den Haushalt zu überbrücken. Wenn Meyer auch einerseits an die Grenze des anderen Extrems gerät und dem Müßiggang die rastlose Betätigung der bürgerlichen Hausfrau entgegenstellt und andererseits die Eigenbeteiligung der Frauen an diesem "Theater" zu wenig problematisiert, so gibt die Arbeit doch wichtige Impulse zur weiteren Erforschung der Geschichte der Hausarbeit.
Einen weiterführenden Ansatz, der auf eine dritte Ebene der Praxis führt, auf der Umdeutungen und Verweigerungen der Anforderungen stattfinden, haben Claudia Honegger und Bettina Heintz verfolgt. Sie haben Strategien des "Widerstandes" bürgerlicher Frauen nachgespürt und interessante Fallbeispiele unter dem Titel "Listen der Ohnmacht" (1981) zusammengestellt. Sind diese auch überwiegend aus dem französischen und angelsächsischen Raum, so bieten sie doch wertvolle Anregungen für entsprechende Fragestellungen und Forschungsansätze.

Hausarbeit und soziale Schicht

Einen aufgrund zahlreicher Abbildungen und Dokumente sehr anschaulichen Eindruck von Frauenleben und Hausarbeitsalltag im 19. Jahrhundert vermittelt die Volkskundlerin Ingeborg Weber-Kellermann (1983). In vielen Selbstzeugnissen von Frauen, oft ergänzt durch die männliche Sicht, werden die Verhältnisse wie auch die Verhinderungen (Gerhard 1978), die Frauen aller Schichten betrafen, sichtbar. Die Texte, Bilder, Auszüge aus Memoiren oder Statistiken werden teilweise kritisch analysiert und kommentiert oder aber sie sprechen für sich selbst. Vieles lädt ein zu weitergehenden Fragestellungen und Problematisierungen. Das weit gefächerte Quellenmaterial bietet dazu hervorragende Einstiegsmöglichkeiten, zumal Weber-Kellermann in die Stuben und Küchen aller gesellschaftlichen Schichten schaut.
Gute und gründliche Einblicke in den Hausarbeitsalltag sind über die Dienstmädchen zu erwarten, an die in wohlhabenderen bürgerlichen Haushalten des 19. Jahrhunderts wesentliche Teile der konkreten Arbeit delegiert wurden. Von den mittlerweile recht zahlreichen Untersuchungen über Dienstmädchen (Ottmüller 1978, Schulte 1978, Walser 1985, Müller 1986) erfüllt vor allem die Studie von Dorothee Wierling diese Hoffnung (1987). Während es den älteren Arbeiten vornehmlich um die sozialgeschichtliche Einordnung oder die sozialpsychologischen Dimensionen des Dienstmädchenberufs ging, löst sich Wierling von dieser reinen Außenperspektive und bezieht in ihre Darstellung die Perspektive der Dienstmädchen selbst mit ein. Ihre große Anschaulichkeit und Authentizität verdankt die Arbeit nicht zuletzt der Tatsache, daß nicht allein zeitgenössische Quellen wie Ratgeber und Autobiographien Einblicke in den Arbeitsalltag gewähren, sondern über die Methoden der Oral-History ehemalige Dienstmädchen Zeugnisse über die Arbeit abgeben, die Wierling mit scharfem Blick und großem Einfühlungsvermögen erschließt und interpretiert.
Wie für den bürgerlichen Haushalt ist auch für die Rekonstruktion von Hausarbeit in den unteren Schichten zwischen einer praktischen und theoretischen Ebene zu unterscheiden. Was die theoretischen Anforderungen an Hausarbeit betrifft, so weiteten sich diese im Laufe des 19. Jahrhunderts auf die unteren Schichten aus, weniger von selbst als vielmehr in Folge eines missionarischen Selbstverständnisses bürgerlicher Hausfrauen, die sich mit Bildungseinrichtungen der Kirche oder der Unternehmer zusammentaten und diese als Forum für ein reges Erziehungsprogramm benutzten. Darüber hinaus gab es auch auf Arbeiterfrauen zugeschnittene Haushaltsratgeber, allen voran "Das Häusliche Glück. Vollständiger Haushaltungsunterricht nebst Anleitung zum Kochen für Arbeiterfrauen. Zugleich ein nützliches Hülfsbuch für alle Frauen und Mädchen, die "billig und gut" haushalten lernen wollen" (1882). Weil den Arbeiterfrauen eine grundsätzliche Unfähigkeit unterstellt wurde, rationell zu wirtschaften, Haus, Wäsche und Kleidung "hygienisch" sauber und in Ordnung zu halten und genießbare und zugleich gesunde Nahrung zuzubereiten, sind die einzelnen, oft in Befehlsform geschriebenen Ratschläge sehr detailliert und erlauben so wiederum eine gute Vorstellung vom Ablauf der täglichen Hausarbeit - in der Theorie, oder allenfalls noch in der Praxis des kleinbürgerlichen Haushalts. Im Arbeiterhaushalt, dem eigentlichen Adressaten, ließen außerhäusliche Erwerbsarbeit oder Heimarbeit der Frauen, beengte Wohnverhältnisse und geringes Einkommen die Ratschläge geradezu grotesk erscheinen (Frevert 1985, Tornieporth 1977, 1984, Methfessel/Thiele-Wittig 1986). So erstaunt es denn auch, wenn Lothar Schneider, dessen Analyse des Arbeiterhaushalts im 18. und 19. Jahrhundert (1967) einen anschaulichen Eindruck von dessen Lebensstandard und Lebensbedingungen vermittelt, es bedauert, wie wenig es den Frauen gelänge, sparsam und sorgfältig hauszuhalten und wie sehr ihre hauswirtschaftlichen Fähigkeiten insgesamt verkümmerten (104, 32).

Quellen zum Hausarbeitsalltag

Auf der Grundlage von empirischen Untersuchungen, qualitativen Quellen und zeitgenössischen Enqueten hat Margarete Freudenthal in ihrer soziologischen Dissertation schon 1933 den "Gestaltwandel der städtischen, bürgerlichen und proletarischen Hauswirtschaft zwischen 1760 und 1910" nachzuzeichnen versucht. Durch die Verwendung von schwer zugänglichem und zum Teil unveröffentlichem privaten Material und dessen Ergänzung durch Auszüge aus wirtschaftsgeschichtlichen, politischen und literarischen Zeitdokumenten sowie einigen mündlichen Zeitzeugnissen beeindruckt ihre Arbeit auch heute noch durch die Anschaulichkeit der historisch und schichtenspezifisch differenzierten Analysen und Ergebnisse. Aufgrund der schwerpunktmäßigen Betrachtung des Haushaltswandels in seinen Auswirkungen für die Frau und der gleichzeitigen Berücksichtigung bürgerlicher und proletarischer Lebensverhältnisse ist ihre Untersuchung für die Haushaltsgeschichte wie für die Frauengeschichte wertvoll, bezieht sie doch bereits die Kategorie Geschlecht in ihre Analysen ein. Auch mit der immer wieder festgestellten "Gleichzeitigkeit des Ungleichzeitigen", sei es im Vergleich von wohlhabenden und weniger wohlhabenden bürgerlichen Haushalten oder zwischen bürgerlichen und proletarischen - vor allem was die Haushaltsfunktion der Frau betrifft -, geht Freudenthal mit ihren Fragestellungen wie mit ihren Ergebnissen über andere Untersuchungen weit hinaus. Wenn man darüberhinaus bedenkt, daß Freudenthal ihre Dissertation 1933 fertiggestellt hat und daß sie, der bürgerlichen Frauenbewegung nahestehend, die Zuständigkeit und Verantwortung der Frau für Haushalt und Familie nicht in Frage stellte, könnte auch eine Auseinandersetzung mit der Arbeit Freudenthals als Zeitdokument eine spannende und lohnende Aufgabe sein.
Für eine bessere Innensicht des bürgerlichen Hausarbeitsalltags sind die Erinnerungen von Luise Otto-Peters eine ergiebige Quelle, die auch Freudenthal immer wieder heranzieht. Bedauerlicherweise gibt es nur wenige Autobiographien, in denen Hausarbeit beschrieben wird; sie galt damals wie heute als nicht erwähnenswert und geschichtsunwürdig. Ganz selten sind deshalb authentische Darstellungen des Arbeiterhaushalts. Um so mehr erstaunt es, gerade über einen Mann, Moritz Th. W. Bromme in seiner "Lebensgeschichte eines modernen Fabrikarbeiters" (1905), einiges über die Hausarbeit seiner Frau zu erfahren, z.B. über den Waschtag. Mit anderer Intention aber ähnlich wertvollen Informationen schildert der Nationalökonom Mehners den Hausarbeitsalltag von Arbeiterfrauen im 19. Jahrhundert (1887). Da Mehners Studien auf Gesprächen basieren, enthalten sie sonst selten dokumentierte Innenansichten der einzelnen Familienangehörigen.
Wie Brommes Erinnerungen, so zeigen auch die neueren Arbeiten von Rosmarie Beier (1983), Anneliese Neef (1988) und Martin Soder (1980), daß die vielfältigen Versuche, bürgerliche Standards für Hausarbeit an Arbeiterfamilien weiterzugeben, oft wegen der Heim- und Fabrikarbeit der Frauen aus zeitlichen oder ökonomischen Gründen scheiterten. Durch das Bemühen um Einbeziehung der Perspektive der Betroffenen - Beier ergänzt zeitgenössische autobiographische Zeugnisse durch Interviews - können diese jüngeren Untersuchungen die nüchterne, konstatierende Ebene, die die älteren Arbeiten noch bestimmte, aufbrechen und die Zwänge, in die die Hausfrauen bei gleichzeitiger Erwerbsarbeit gerieten, aufzeigen. So wird z.B. auch deutlich, daß die bürgerlichen Missionsversuche oft insofern fruchteten, als die zeitweise Vernachlässigung von Kindern und Haushalt und die den Frauen durchaus bewußte Diskrepanz zwischen theoretischen Anforderungen und praktischen Möglichkeiten "wenigstens" ein schlechtes Gewissen bereiteten, denn das bürgerliche Ideal erschien den Arbeiterfrauen meist als grundsätzlich erstrebenswert.
Einen ebenfalls durch die Einbeziehung von Erfahrungsberichten ausgesprochen plastischen Eindruck von der "alltäglichen Hausarbeit von Arbeiterfrauen" vermittelt ein so überschriebenes Kapitel der Dissertation von Karen Hagemann (1990). Ihr Verdienst ist es, eine erste umfassende Untersuchung zum Frauenalltag in der Weimarer Republik vorzulegen, in der sie die Auswirkungen der sozialen, politischen und wirtschaftlichen Strukturen und Ereignisse auf das Leben und Handeln der Frauen aufzuzeigen versucht.
Im Rahmen der Alltags- und Arbeitergeschichtsforschung wurden etliche Dokumente neu entdeckt, herausgegeben und analysiert. Relativ wenige geben jedoch Einblick in die Hausfrauenarbeit, zentraler ist meistens die außerhäusliche Erwerbsarbeit. Beide Bereiche sind z.B. dokumentiert in der 1930 vom Textilarbeiterverband durchgeführten Erhebung: Mein Arbeitstag - Mein Wochenende; 150 Berichte von Textilarbeiterinnen.

Die Hausarbeitsdebatte um die Jahrhundertwende

Während sich die "vierfache Aufgabe der Berufsarbeit, der Haushaltserfordernisse, der Kindererziehung und der Gattinnenpflichten" (Freudenthal 1933:163f) im proletarischen Haushalt schon seit der Mitte des 19. Jahrhunderts als Problem stellt, sind die bürgerlichen Haushalte erst seit Ende des Jahrhunderts betroffen. Die Ursachen hierfür waren vielfältig: Die allgemeine wirtschaftliche Entwicklung und sinkende Löhne bei gleichzeitig veränderten Lebensansprüchen machten es vor allem im Mittelstand zunächst notwendig, daß die Frauen die Hausarbeit ohne Dienstmädchen bewältigten - diese zogen ohnehin immer häufiger die geregelten Arbeitszeiten in den Fabriken vor - und schließlich mußten sie selbst erwerbstätig werden, wenn sie den gewohnten Lebensstandard einigermaßen erhalten wollten.
Zwar hatten bürgerliche Frauen schon früh Strategien, Konzepte und Hilfsmaßnahmen entwickelt, die den Arbeiterfrauen aufzeigen sollten, wie die verschiedenen Aufgaben zu bewältigen seien, doch nahm die Diskussion nun sowohl aufgrund des allgemeinen ökonomischen und sozialen Wandels als auch wegen der eigenen Betroffenheit eine andere Qualität an. Jetzt wurde zum ersten Mal "Hausarbeit" als Arbeit thematisiert und statt der ideologischen Verbrämung ihre ideelle Aufwertung gefordert. Hausarbeit als Begriff und Tatsache und als das, was wir im wesentlichen noch heute darunter verstehen, "entsteht" im Grunde erst um die Jahrhundertwende. Von daher ist es zu rechtfertigen, daß Gertraude Kittler ihre soziologische Untersuchung zur Hausarbeit als "Geschichte einer Natur-Ressource" (1980) historisch hier beginnen läßt. Aufgrund ihrer rigiden Begriffsdefinition kann sie die Geschichte der Hausarbeit in zwei Hauptkapitel teilen, die die Hausarbeitsdebatte zu Beginn des 20. Jahrhunderts und die neu entfachte Diskussion der siebziger Jahre zum Inhalt haben. Beide Teile gliedern sich wiederum in die Darstellung der Veränderungen im Arbeitsbereich Familie einerseits und in die entsprechenden zeitgenössischen Kontroversen um die Einschätzung von Hausarbeit und die Stellung der Hausfrau andererseits. Abschließend werden die in der neuen Hausarbeitsdebatte diskutierten feministischen und marxistischen Ansätze auf Ideologie und Tauglichkeit für die Realanalyse überprüft. Damit bietet Kittler für die Theoriegeschichte der modernen Hausarbeit eine stringente und übersichtliche Darstellung. Ein interessanter und wichtiger Teil der Arbeit setzt sich mit den theoretischen Konzepten und den praktischen Auswirkungen der Hausarbeitsdebatte zu Beginn des Jahrhunderts kritisch auseinander (46-61; vgl. Wobbe 1989). Weder Lily Brauns Konzept einer genossenschaftlichen Organisation des Haushalts, noch Käthe Schirmachers Forderung nach angemessener Entlohnung, noch Marianne Webers Bemühen um die ethische, soziale und rechtliche Anerkennung der Haus- und Mütterarbeit zeitigten die gewünschten Erfolge. Insbesondere die Erfahrung, daß Lily Brauns Einküchenhaus unter anderem an dem allgemeinen Wunsch nach Privatheit scheiterte, leitete die Bemühungen um Rationalisierung der privaten Haushalte ein, für die die Verwissenschaftlichung und Professionalisierung von Hausfrauenarbeit im Kontext der Hausarbeitsdebatte wichtige Voraussetzungen geschaffen hatte. Theresia Wobbe (1989) hat die Debatte kurz und prägnant zusammengefaßt.

Rationalisierung der Hausarbeit

Zu den verschiedenen Ansätzen, Hausarbeit rational und effizient zu organisieren, die in Anlehnung an Taylors "Grundsätze wissenschaftlicher Betriebsführung" über Erna Meyers Bestseller "Der neue Haushalt" von 1926 schnelle Verbreitung und Rezeption fanden, sind mehrere gute Einführungen und Zusammenfassungen erschienen. Die umfassendste Darstellung bietet die Dissertation von Eva Scheid (1985), die auch die Rationalisierungsbewegung nicht isoliert betrachtet, sondern sie in den Kontext der gesellschaftlichen Veränderung der Weimarer Republik stellt. Eine der Untersuchung vorangestellte Zusammenfassung der Hausarbeitsdiskussion in den Wirtschafts- und Sozialwissenschaften sowie ein historischer Abriß der Entwicklung von Hausarbeit machen die Arbeit zu einer der wenigen geschlossenen historischen Darstellungen zur Hausarbeit. Die zahlreichen Abbildungen könnten den Wert der Arbeit durch Anschaulichkeit noch erhöhen, wenn sie nicht in der nur maschinschriftlich vorliegenden Fassung an Schärfe eingebüßt hätten.
Eine knappe und gute Zusammenfassung der Rationalisierungsdebatte der zwanziger Jahre bietet Hiltraud Schmidt-Waldherr mit ihrem Beitrag in dem von Gerda Tornieporth herausgegebenen Sammelband "Arbeitsplatz Haushalt" (1988). Dieser Band stellt im übrigen einen ersten gelungenen Versuch dar, die Forschungsergebnisse und Diskussionen über die Arbeit im Haushalt, ihre Inhalte, den Zeitaufwand, die Veränderungen, die Rolle und das Selbstverständnis der Hausfrau aus interdisziplinärer Sicht darzustellen. So hat z.B. Barbara Methfessel in ihrem Beitrag "...entscheidend bleibt die Arbeitskraft der Hausfrau" die Entwicklung der Haushaltstechnik auf ihre konkreten Folgen für die Arbeit selbst sowie die sozialen Nebenerscheinungen analysiert und kommt - wie übrigens die meisten Untersuchungen, die sich mit dem Wechselverhältnis von Technik, Arbeit und Zusammenleben befassen (Technisierung und Rationalisierung 1987, Zapf u.a. 1987) - zu dem Ergebnis, daß die Veränderungen durch den Einsatz von Technik nicht auch gleichzeitig Arbeitserleichterungen und -verringerungen bedeuten müssen, sondern diese sogar oft neutralisieren oder gar konterkarieren können. Die Autorin führt dazu interessante und überzeugende Beispiele an. Andere Beiträge des Bandes reflektieren den Wandel, den Hausarbeit und damit ihre gesellschaftliche Bedeutung und Bewertung erfahren hat (Ilona Ostner, Irmhild Kettschau). Einige Artikel sind zwar noch stark der traditionellen Haushaltswissenschaft verpflichtet, bemühen sich jedoch gleichzeitig in Kategorien der Nachbardisziplinen zu denken, ob gesellschaftspolitisch, verbraucherorientiert, soziologisch oder frauenpolitisch. Die Haushaltswissenschaft öffnet sich damit - hoffentlich dauerhaft - der von der Frauenforschung neu entfachten wissenschaftlichen Diskussion um das Thema und den hier vorgebrachten Argumenten, nachdem der Haushalt lange unter rein funktionalen Gesichtspunkten betrachtet und selten die Perspektive der geschlechtsspezifischen Arbeitsteilung einbezogen worden war.
Die Interdisziplinarität und das gegenseitige Sich-über-die-Schulter-Schauen hätte zu noch fruchtbareren Ergebnissen führen können, wenn die historische Perspektive verstärkt Eingang in den Sammelband gefunden hätte. Lediglich der Beitrag von Ulrike Bussemer, Sibylle Meyer, Barbara Orland und Eva Schulze "Zur technischen Entwicklung von Haushaltsgeräten und deren Auswirkungen auf die Familie" zeigt historische, vor allem technik- und sozialgeschichtliche Entwicklungsprozesse auf.

Zum Wäschewaschen

Als ein zeitlich, räumlich und vom Arbeitsaufwand her zentraler Aspekt von Hausarbeit hat gerade das Wäschewaschen immer wieder Aufmerksamkeit gefunden - nicht nur bei Bromme. Sibylle Meyer hat im Rahmen einer volkskundlichen Ausstellung (Meyer 1982) die Fragen zu beantworten versucht, wer mit welchen Methoden und mit welchen Geräten gewaschen hat und wie sich der Arbeitsprozeß veränderte. Sie hat dazu für die Zeit von 1905 bis 1915 anhand von drei Fallbeispielen, einer bäuerlichen Familie, einer ländlich-gewerbetreibenden Familie und einer städtisch-bürgerlichen Familie, Waschverfahren in ihrer Abhängigkeit von technischer Entwicklung und Familienstrukturen untersucht. Auf der Grundlage von Fragebögen und Interviews konnten sowohl die einzelnen Waschvorgänge anschaulich rekonstruiert werden, als auch entsprechende Einstellungen und Mentalitäten sichtbar gemacht werden. Hier zeigt sich ganz konkret, wie Modernisierungswille und Traditionalismus zusammen wirksam werden können.
Im Rahmen derselben Untersuchung hat Sibylle Meyer zusammen mit Barbara Orland auch "die technische Entwicklung der Waschgeräte" nachgezeichnet (Meyer/Orland 1982). Die auf der Grundlage von Beschreibungen oft nur schwer vorstellbaren ersten Waschmaschinen, Bügeleisen, Stampfer etc. sind zum Teil abgebildet und ihre Funktionsweise wird erklärt. Der chronologische Abriß zeigt einmal mehr, daß die einzelnen Erfindungen noch nicht ihre weite Verbreitung bedeuten: die Technisierung des Haushalts in diesem Bereich zog sich über mehrere Jahrzehnte hin. Erst Ende der sechziger Jahre kann wohl eine Waschmaschine als Standardausrüstung der meisten bundesdeutschen Haushalte gesehen werden. Die Chronologie der Technisierung weist aber auch mit aller Deutlichkeit auf die Notwendigkeit hin, Giedions "Herrschaft der Mechanisierung" von 1948 (dt. 1982) und Ruth Schwartz-Cowan's Untersuchungen für die USA (1983) für Deutschland fortzusetzen und zu ergänzen. Die jeweils zum 75- und 90jährigen Bestehen der Firma Henkel herausgegebenen, reich illustrierten und angenehm zu lesenden Bücher von Ilse Barleben (1951) und Fred Brednich (1966) können ebenso wie die "Geschichte der Reinlichkeit" von Angela Delille und Andrea Grohn (1986) dazu Anregungen bieten, reizen aber auch gleichzeitig zu weitergehenden vertiefenden Problematisierungen.
Diese hat zuerst Karin Hausen in ihrem Aufsatz "Große Wäsche. Technischer Fortschritt und sozialer Wandel in Deutschland vom 18. bis 20. Jahrhundert" (1987) unternommen. Ihr Interesse gilt dabei der Frage nach dem Zusammenhang zwischen Ziel und Aufwand des Wäschewaschens und dem Wandel der sozialen und hygienischen Standards. Wäsche wird in ihrer Untersuchung nicht - wie in vielen Arbeiten zur Technikgeschichte - von Geisterhand vom schmutzigen in einen sauberen Zustand überführt, sondern sie wird vornehmlich von Frauen gewaschen - von Waschfrauen, Dienstmädchen oder Hausfrauen, die deshalb ebenfalls zentral interessieren. Schließlich setzt sie sich auch kritisch mit dem Topos von der emanzipatorischen Kraft der Waschtechnologie auseinander. Gerade was diese letzte Fragestellung betrifft, überrascht und desillusioniert es zu erfahren, daß die Entwicklung der Waschtechnologie nicht einem Bedürfnis der Hausfrauen nachkam, sondern Antwort war auf einen Engpaß der textilindustriellen Maschinisierung im Arbeitsbereich Wäscherei-Färberei-Bleicherei (297). Darüber hinaus wurden infolge der steigenden Reinlichkeits- und Hygienebedürfnisse in Großwaschanlagen vor allem von Anstaltshaushalten, gewerblichen Wäschereien und Betrieben mit kontinuierlichem Wäscheverbrauch größere Mengen von Wäsche häufiger gewaschen, wodurch sich hier ein neuer Markt eröffnete. Versuche, den Privathaushalten Großwäschereien zur kollektiven Nutzung anzubieten, scheiterten ebenso wie das Konzept des gemeinschaftlichen Kochens in "Einküchenhäusern", wie es Lily Braun vorschwebte. Sicherlich spielt für den Siegeszug der individuell genutzten Waschmaschine die bürgerliche Ideologie mit ihrem hohen Stellenwert des Privaten eine Rolle, doch weist Karin Hausen in diesem Zusammenhang auch auf die Notwendigkeit hin, differenziertere Gründe für diese Entwicklung in international vergleichenden Studien zu erarbeiten.
Dem aufwendigsten und symbolträchtigsten Bereich der Hausarbeit hat sich auch Barbara Orland in ihrer Dissertation über das "Wäsche waschen" (1991) gewidmet.
Konnte man sich bislang nur über verstreut erschienene Beiträge zum Thema kundig machen, so liegt nun ein reich illustriertes und dennoch preisgünstiges Handbuch vor, das die Entwicklung von Waschmethoden und -techniken vom 18. Jahrhundert bis in die Gegenwart nachzeichnet. Das Spektrum der Fragestellungen reicht über die das Waschen mitbestimmenden Faktoren wie Wohnsituation, Textilangebot, Hygienevorstellungen, geschlechtsdifferenzierte Arbeitsteilung bis zur Frage der ökologischen Folgelasten des Waschens. Werden in Orlands "Technik- und Sozialgeschichte der häuslichen Wäschepflege" die symbolischen Konnotationen (Verdier 1982) und die Erfahrungsdimension des Wäschewaschens nur gestreift, so kann hier die ebenfalls 1991 erschienene Arbeit von Gudrun Silberzahn-Jandt ergänzen. Die auf Interviews basierende Studie fragt vor allem nach der privaten Aneignung der Waschmaschine und dem damit verbundenen Wandel kultureller Verhaltensmuster in den fünfziger und sechziger Jahren.

Hausarbeitsnahe Frauenberufe und Soziologie der Hausarbeit

Mit dem gleichen Anliegen wie in ihrer Studie zur "Großen Wäsche", dem Bemühen nämlich, die Technisierung im Haushaltsbereich mit ihren sozialen Folgen in Beziehung zu setzen, hat sich Karin Hausen auch mit der "Sozialgeschichte der Nähmaschine" auseinandergesetzt (1978). Ähnlich wie Rosmarie Beier in ihrer Untersuchung über die Heimarbeiterinnen in der Bekleidungsindustrie zeigt Hausen auf, wie und in welcher Weise dieses "Zwitterding (...) zwischen Hausrat und Produktionsanlage" (148) Familienleben und Hausarbeit beeinflußte. Brachte die Nähmaschine schon für die bürgerliche Frau Mehrarbeit und neue Hausarbeit, weil sie Schneider und Näherin ersetzen und einsparen konnte, eröffnete sie den Frauen des Mittelstandes eine durchaus noch standesgemäße Nebenerwerbsmöglichkeit. Arbeiterfrauen hingegen ernähten einen oft überlebensnotwendigen Beitrag zur Familienökonomie. Hausen spricht damit eine grundsätzliche Schwierigkeit beim Schreiben der Geschichte der Hausarbeit an: "Frauenarbeit zum einen als Haushalts- und Familienarbeit, zum anderen als haushaltsintegrierte Erwerbsarbeit und schließlich als entlohnte Werkstatt- und Fabrikarbeit zu unterscheiden und in den Griff zu bekommen." (169)
Dieses Problem stellt sich allerdings noch von einer anderen Warte: ähnlich wie beim Nähen übernahmen und übernehmen Frauen oft hausarbeitsnahe Erwerbsmöglichkeiten, ob sie nun putzen, kochen oder im sozialpflegerischen oder pädagogischen Bereich tätig sind. Erschien dies den Vertreterinnen der ersten "bürgerlichen" Frauenbewegung noch weitgehend "natürlich", so wurde eine besondere Affinität von Frauen für solche Tätigkeiten von der Neuen Frauenbewegung hinterfragt und auf mögliche Gründe untersucht. Ich will damit zu einigen sozialwissenschaftlichen Untersuchungen zum Thema Hausarbeit kommen, dabei jedoch nur die Beiträge herausgreifen, die Einblicke in den konkreten Hausarbeitsalltag gewähren und Aussagen über subjektive Erfahrungs- und Verarbeitungsweisen dieses Alltags enthalten. Diese sind, selbst wenn sie schwerpunktmäßig gegenwärtige Verhältnisse analysieren, insofern auch von historischer Relevanz, als diese Gegenwart noch weitgehend von dem bürgerlichen Familien- und Frauenbild geprägt ist, wie es aus dem 19. Jahrhundert tradiert wurde.
Dies gilt z.B. auch für die Hausarbeitsnähe vieler weiblicher Berufe, ein Aspekt, zu dem seit Beginn der Diskussion in den siebziger Jahren wichtige Untersuchungen erschienen sind. Dem Aspektcharakter entsprechend will ich nur die beiden Pionierarbeiten zu diesem Themenkomplex vorstellen: Ilona Ostners "Beruf und Hausarbeit" (1978) und Elisabeth Beck-Gernsheims "Das halbierte Leben" (1980), die beide die Herausbildung eines spezifisch weiblichen Arbeitsvermögens und Fähigkeitsprofils historisch zu verorten und zu erklären versuchen. Wie zu vermuten, sehen die Verfasserinnen die Wurzeln dieses Konzepts wieder vorwiegend im 19. Jahrhundert und in der sich durchsetzenden geschlechtsspezifischen Fähigkeitsdifferenzierung, nach der Männer aufgrund ihres tauschbezogenen Tätigkeitsbereichs konkurrenzorientiert und Frauen durch ihre Reproduktionsbezogenheit personenorientiert sozialisiert wurden. In jüngster Zeit ist verstärkt Kritik an dem Konzept des weiblichen Arbeitsvermögens geübt und auf die Gefahr hingewiesen worden, daß sich über solche undifferenzierten Erklärungsmuster neue Weiblichkeitsstereotypen und Ideologisierungen einschleichen können (Klewitz u.a. 1989, Beer 1990, Sichtermann 1987). Insbesondere die Untersuchung Ostners behält aber ihre Bedeutung als Beitrag zur Hausarbeit vor allem deshalb, weil sie die Eigenart der Arbeit in Haushalt und Familie im Vergleich mit der traditionellen bäuerlichen Arbeit zu charakterisieren versucht, mit der Hausarbeit die subsistenzwirtschaftliche Arbeits- und Lebensweise gemeinsam hat. Sie legt damit die erste Studie zur inhaltlichen Erforschung von Hausarbeit vor. Auch die ersten empirisch orientierten Befunde der soziologischen Frauenforschung, die nach Zeitaufwand, Arbeitsbelastung und Strukturen der Hausarbeit fragen, sollten vor dem Hintergrund der Tatsache gesehen werden, daß sie Neuland betraten. Ich denke dabei vor allem an die Untersuchung von Helge Pross, die als erste deutsche Soziologin Hausfrauen nach ihrem Verhältnis zu ihrer Arbeit befragte (1975). Da sie sich vor allem für Zeitaufwand und Vor- und Nachteile von Hausarbeit gegenüber Berufsarbeit interessierte, vernachlässigte sie demgegenüber die inhaltliche Bestimmung und die subjektive Wahrnehmung der Arbeit im Hause.
Dagegen stellt Ann Oakley in ihrer ebenfalls empirischen Untersuchung (1978) subjektive Einstellungen und Verarbeitungsweisen von Hausarbeit durch die Frauen in den Mittelpunkt ihres Interesses und ihrer Fragestellungen. Durch die offenen Interviews kann sie anders als mit Fragebögen und standardisierten Interviews, auf die Pross ihre Ergebnisse hauptsächlich stützte, auch Widersprüche in der Selbstwahrnehmung und -deutung der befragten Frauen erfassen und zu einem insgesamt weitaus differenzierteren Bild gelangen. Über die Beschreibung konkreter Arbeiten werden auch komplizierte Mechanismen von Sozialisation, sozialer Kontrolle, Selbst- und Fremddisziplinierung deutlich. Insofern sie ein verinnerlichtes bürgerliches Weiblichkeitsideal widerspiegeln, können diesbezügliche Ergebnisse Oakleys auch für Fragestellungen zu früheren Hausfrauengenerationen nützlich sein, zumal durch den Vergleich vieler Befragter mit ihren Müttern in der Studie selbst schon die Hausfrauenerfahrungen von zwei Generationen vorliegen, die bis in die zwanziger Jahre zurückreichen.
Auch die Untersuchung von Silvia Kontos und Karin Walser "... weil nur zählt, was Geld einbringt" (1979) bietet zahlreiche Anregungen für eine historische Rekonstruktion von Hausarbeit und dem mit ihr verbundenen weiblichen Rollenverständnis. Die Untersuchung entstand im Kontext der Lohn-für-Hausarbeit-Debatte, eine Forderung, die die beiden Autorinnen ablehnen, weil der strukturelle Widerspruch zwischen Haus- und Lohnarbeit eine Messung der ersten an Kategorien der zweiten verunmögliche. Ihre Kritik an der Behandlung des Themas in den verschiedenen Fachdisziplinen und ihre grundsätzliche Infragestellung der traditionellen - auch wissenschaftlichen - Arbeitsteilung, wenn es um Haushalt geht, mündet in eine soziologische Theorie der Hausfrauenarbeit, die die Zergliederung des Gegenstandes zu überwinden versucht. Vor allem in Abgrenzung gegen die wirtschaftswissenschaftlichen Untersuchungen betonen sie neben dem materiellen Aspekt von Hausarbeit den Beziehungsaspekt. Damit wollen die Verfasserinnen die Personenbezogenheit der häuslichen Arbeiten sichtbar machen: für andere wird gekocht, gewaschen, aufgeräumt, sei es aus Liebe oder in Erfüllung einer Norm. Auf der Grundlage einer Definition und Beschreibung beider konstitutiver Faktoren von Hausfrauenarbeit wiederholen Kontos und Walser die Befragung von Frauen nach ihren subjektiven Erfahrungen. Da auch hier wieder zwei Hausfrauengenerationen zu Wort kommen, enthalten die Ergebnisse äußerst interessante Informationen zum historischen Wandel beider Aspekte.
Durch die Einbeziehung von "Beziehungsarbeit" als Aspekt von Hausarbeit gelangten die Verfasserinnen zu dem Ergebnis, daß die Fortschritte in Technik, Wasch- und Reinigungsmittelproduktion, Nahrungsmittelherstellung, Textilfaservielfalt u.ä. nicht zu einer grundsätzlichen Verringerung der Arbeits- und Zeitbelastung der Hausfrau geführt haben, sondern diese sich lediglich zugunsten eben dieser Beziehungsarbeit verschoben haben. Diese Veränderung entspreche zum Teil den gewandelten Anforderungen in der Produktion, die sich von physischen zu eher psychischen Belastungen verlagert hätten. Für den Reproduktionsbereich sei dadurch die Herstellung einer harmonischen ausgleichenden Gegenwelt ein immer wichtigerer Anspruch geworden. Zum anderen seien die geänderten Erziehungsvorstellungen dafür verantwortlich.
Irmhild Kettschau kritisiert in ihrer Untersuchung "Wieviel Arbeit macht ein Familienhaushalt" (1981) dieses Theorem von der Verschiebung der materiellen Hausarbeit zugunsten der "Beziehungsarbeit" mit dem Hinweis, daß die gesteigerten Anforderungen in den Bereichen der Regeneration und der Sozialisation sich meistens in konkret materiellen Tätigkeiten niederschlagen. So einsichtig dieser Einwand auch sein mag, es sollte nicht vergessen werden, daß Kontos und Walser, ebenso wie im übrigen auch die von Kettschau in die Kritik einbezogenen Autorinnen Ostner, Beck-Gernsheim, Duden und Bock diesen Beziehungsaspekt überhaupt in die Diskussion eingebracht haben, während er in den rein empirischen Zeitbudget-Untersuchungen weitgehend vernachlässigt worden war. Vor diesem Hintergrund muß auch Kettschaus stärkere Berücksichtigung eines gesellschaftlichen Sozialisationsaspekts bezüglich der Standards von Hausarbeit gegenüber der von Kontos und Walser vertretenen These, die Hausfrauen entschieden privat und individuell über ihre Ansprüche, eher als Erweiterung denn als absolute Korrektur gesehen werden.
Einen differenzierteren Umgang mit den Erkenntnissen der Nachbar- und Bezugsdisziplinen finden wir in der "Ideengeschichte" des Haushalts von Rosemarie von Schweitzer (1988). Die Haushaltswissenschaftlerin hat schon früh - entgegen der in ihrer Disziplin sonst üblichen Konzentration auf den materiell-technischen Bereich von Haushalt - personale, soziale und kulturelle Aspekte in ihre Überlegungen mit einbezogen. Der historische und ideengeschichtliche Rückblick auf Haushaltslehren, beginnend mit Aristoteles, ist ebenso informativ wie spannend (vgl. auch Richarz 1991).

Haushalt und Hausarbeit in Ausstellungen

Mit einem ähnlichen Anliegen wie von Schweitzer, nämlich der Anerkennung der "Würdigkeit dieses privaten und intimen Lebensbereichs" (von Schweitzer 1988:125), widmen sich Museen und Ausstellungen in den letzten Jahren erfreulich häufig und ernsthaft der Hausarbeit. War dies noch bis vor kurzem ein Gegenstandsbereich vor allem der Volkskunde, so werden Hausarbeit und Haushalt immer mehr nicht nur in ihrer historischen Entwicklung, sondern auch mit ihrer Aussagefähigkeit für den Wandel von Lebensstil und -formen gesehen.
Das Kochbuchmuseum Dortmund hat 1988 der wohl bekanntesten Kochbuch- und Ratgeberautorin Henriette Davidis eine Ausstellung gewidmet, zu der ein Katalog unter dem Titel "Beruf der Jungfrau" erschien. Der reich bebilderte Band beschäftigt sich zum einen mit dem bürgerlichen Weiblichkeitsideal im 19. Jahrhundert und der Frage, wie dieses Ideal vermittelt wurde. Auf die zentrale Rolle von Haushaltsratgebern in diesem Zusammenhang wurde schon hingewiesen. Es werden aber auch konkret Küche, Küchengerät und Kochpraxis im 19. Jahrhundert vorgestellt, und über die vielen jeweils aktualisierten Auflagen des 1876 zuerst erschienenen Kochbuches können 80 Jahre Küchengeschichte nachgezeichnet werden.
Das unter dem vielversprechenden Titel "Haushalts(t)räume. Ein Jahrhundert Rationalisierung und Technisierung im Haushalt" (1990) erschienene Begleitbuch zu einer gleichnamigen Wanderausstellung schreckt zunächst etwas ab. Eine verwirrende Zeichensprache, eine uneinheitliche Textgestaltung und die Überfülle von Abbildungen auf zu kleinem Raum werden jedoch nur allzu ungeduldigen Leserinnen und Lesern den durchaus lesenswerten Inhalt verbergen können. Ausgehend von einem Überblick über den historischen Verlauf der Technisierung des Haushalts befassen sich die Autorinnen und Autoren des Bandes mit Wirkungen, Folgen und Grenzen der Technisierung, mit Fragen der Auswirkungen auf innerfamiliäre Beziehungen und geschlechts- und generationsspezifische Arbeitsteilung sowie mit ökologischen Problemen des Haushalts. Die Spannbreite der Themen und die Fülle der bildlichen und statistischen Quellen machen den von Barbara Orland bearbeiteten Band trotz seiner Mängel zu einem wertvollen Nachschlage- und Arbeitsbuch.
"Oikos: Von der Feuerstelle zur Mikrowelle. Haushalt und Wohnen im Wandel" lautet der anspruchsvolle Titel des Kataloges zu einer gleichnamigen Ausstellung des Deutschen Werkbundes Baden-Württemberg. Der Band genügt seinem hohen Anspruch und ist auch noch schön. Die gelungene graphische Gestaltung, eine reiche Bebilderung und ein dank der Interdisziplinarität breites Spektrum an Themen machen ihn zu einem Lese- und optischen Vergnügen. Ob nun über Küche und Haushalt im Wandel, Wohnform und Lebensstil, Nahrungsmittelindustrie, Essen, Tischkultur, Hausreinigung oder Elektronik und Ökologie neu geschrieben oder schon früher Geschriebenes aufgegriffen wird (was leider nicht immer nachvollziehbar bzw. offengelegt ist), immer wird versucht, Wissensvermittlung mit Nachdenklichem und Nachdenkenswertem zu verbinden.

Hausarbeit im Unterricht

Eine wichtige Strategie um die Einsicht in den Ideologiecharakter und die Veränderbarkeit der geschlechtsspezifischen Arbeitsteilung und entsprechende gesellschaftliche Veränderungen in die Wege zu leiten, zeigen Annette Kuhn und Susanne Thurn auf (Geschichte lernen 1989). Sie gehen davon aus, daß das hier notwendige grundsätzliche Umdenken und ein entsprechender Bewußtseinswandel bei der kindlichen Sozialisation ansetzen muß und haben in diesem Sinne das Thema Hausarbeit didaktisch aufbereitet. Das vorgelegte Unterrichtskonzept mit einführenden Artikeln, zahlreichen und vielseitigen Quellen und gut ausgewähltem Bildmaterial ist als ausgesprochen gelungen zu bewerten. Bei der Behandlung verschiedener Haushaltsformen von der Steinzeit bis in die deutsche Nachkriegsgeschichte, die im Schwierigkeitsgrad für den Sachunterricht der unteren Klassen bis zur Oberstufe variiert, geht es darum, "Schülerinnen und Schüler Einsichten in die Struktur und Funktion historischer Haushaltsformen mit der in ihnen geleisteten gesellschaftlich notwendigen Arbeit vor allem von Frauen gewinnen zu lassen, Kontinuitäten und Veränderungen deutlich zu machen und damit auch ein fundiertes Urteil für die Gegenwart zu ermöglichen." (3) Mit dem Einzug des Themas Hausarbeit in die Schulen könnte es gelingen, seine Tabuisierung allmählich aufzubrechen. Indem aufgezeigt und bewußt gemacht wird, daß die geschlechtsspezifische Arbeitsteilung keineswegs "natürlich" ist, sondern sich historisch entwickelt hat, kann der Blick für eine veränderte Zukunft erweitert werden. Aber nicht nur für die Zukunft sollte die Aufarbeitung der Hausarbeit und ihrer Geschichte wichtig sein, sondern auch um zu verhindern, daß infolge beharrlicher Nichtbeachtung und Verdrängung in die Geschichtsunwürdigkeit dieser Teil von Geschichte verloren geht.

Anm.: Leicht veränderte und aktualisierte Fassung des Beitrags der Autorin: Das Unterste zuoberst gekehrt. Beiträge zu Theorie und Praxis von Hausarbeit im 19. und 20. Jahrhundert. In: Frauengeschichte: gesucht - gefunden? Auskünfte zum Stand der historischen Frauenforschung, Hg. Beate Fieseler, Birgit Schulze, Köln/Weimar/Wien 1991.

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