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Franz Lux

Vom Investiturstreit zur Gegenwart
Gedanken zu einer Umsetzung im Unterricht

Internetveröffentlichung zu: Beiträge zur historischen Sozialkunde. Nr. 3/99. 29. Jg.
http://www.univie.ac.at/Wirtschaftsgeschichte/VGS/b993in.html

Als mir das letzte Mal das Thema "Investiturstreit" in der Schule auffiel, saß ich bei der mündlichen Matura. Eine Kollegin hatte eine Menge an Themen vorbereiten müssen, eine große Zahl an Maturant/innen hatte Geschichte als Prüfungsfach gewählt. Und da stand auf einem ihrer Angabezettel: "2. Kernfrage: Der Investiturstreit." Da ich mich geistig schon mit diesem Artikel beschäftigte, wurde ich natürlich neugierig: keine strukturierende Fragen, keine Spezifizierung? Das hieß für mich, dass auf diesem Gebiet der Geschichte ganz offensichtlich eine klare Übereinstimmung zwischen Prüferin und Kandidatin darüber zu herrschen scheint, was ein Kandidat bei der Matura über den Investiturstreit wissen muss. Genauso klar war allerdings auch, dass die Kandidatin "nicht im Traum" daran dachte diese Kernfrage zu wählen. Ist der Investiturstreit zwar Fixpunkt im Geschichtsunterricht, interessiert aber keinen? Schade, dachte ich. Ich hätte dieses Prüfungsgespräch gerne mitangehört.
Nun liegt es auf der Hand, dass man dieses Thema auch in einem weiteren Rahmen sehen kann. Gerade in dieser Ausgabe der "Beiträge" soll ein Anreiz dazu gegeben werden, das so klar abgegrenzt scheinende Thema einmal ein bisschen weiter zu stecken. In erster Linie sehe ich die Lektüre der Artikel als Ermunterung an, einem grundsätzlichen Verständnis der gesellschaftlichen Transformationsprozesse in der Zeit des Investiturstreits näher zu kommen. Jede/r Lehrer/in kann sich darauf einen Reim machen und den Unterricht entsprechend anpassen.
Meine Bemerkungen zu diesem Thema verstehe ich in erster Linie als einen Anreiz zum Weiterdenken, und das innerhalb der Möglichkeiten der Schule. Zum einen ist es notwendig, gerade solch komplexe Zusammenhänge auf die Lebenswelt von zwölfjährigen Schüler/innen zu reduzieren, in ihrer Sprache zu sprechen; zum anderen fehlt uns Lehrer/innen im Schulalltag einfach auch die Zeit, um neues Material zu suchen, neue Ansätze auszuprobieren. Manchmal genügen ein paar Stichwörter, ein paar Schülerfragen, eine gut verwertbare Quellenstelle - und der eigene Unterricht macht wieder ein bisschen mehr Spaß.
Mittelalter ist spannend: Immer häufiger stellt man fest, dass das Mittelalter momentan sehr gefragt ist. Es gibt eine Menge an Publikationen, die das Mittelalter oder Aspekte des mittelalterlichen Lebens zum Thema haben. Das reicht von sehr anschaulich gestalteten wissenschaftlichen Arbeiten (z.B. eine große Zahl an französischen Historikern wie Georges Duby, Jacques LeGoff, Philippe Ariès, ...) bis hin zu Krimis über ermordete Bischöfe oder Romanen über orientalische Heilkunde (Noah Gordon: Der Medicus). Überragend auf diesem Gebiet natürlich der Erfolg von Umberto Ecos Roman "Der Name der Rose". Aber auch Ken Follets 1100-Seiten-Wälzer "Die Säulen der Erde" hat bei einigen meiner Schülerinnen total eingeschlagen. (Der Roman handelt von einem englischen Baumeister, der in Frankreich die Gotik kennenlernt und in seiner Heimat dann diesen neuen Stil verwirklicht und dabei in verschiedene Konflikte gerät, unter anderem in die Ermordung Thomas Beckets in Canterbury.) Auch die Filmindustrie hat sich dem Mittelalter wieder zugewandt ("Der erste Ritter", "Braveheart" und der unverwüstliche "Robin Hood" stillen unser Verlangen nach romantischen Abenteuern).
Allerdings muss in diesem Zusammenhang gesagt werden, dass nicht unbedingt die Politik- und Diplomatiegeschichte des Mittelalters im Mittelpunkt des Interesses steht, daher letztlich auch nicht die Auseinandersetzung zwischen Heinrich IV. und Gregor VII. Ich fürchte allerdings, dass strukturgeschichtliche Prozesse noch viel weniger in das Bewusstsein unserer Schüler/innen dringen. Leider sehe ich immer wieder, dass nicht allzuviel Differenzierung passiert, wenn es um die rund tausend Jahre zwischen dem Untergang des weströmischen Reichs und der Entdeckung Amerikas geht.
Nein, das Mittelalter ist ideal für das Aufspüren von Geheimnissen, von mysteriösen Zusammenhängen und verschollenen Weisheiten. Dazu tragen übrigens auch diverse Fernsehdokumentationen wie "Quo vadis" oder "Sphinx" bei. Themen wie "Die Kelten" (und das in Deutsch, Englisch, Geschichte, Musik, Religion ...) oder "Hexen und Ketzer" oder "Klöster im Mittelalter" stehen hoch im Kurs. Vor allem merkt man das an der Themenwahl für Fachbereichsarbeiten oder Spezialgebiete im Rahmen der Matura. Aber Vorsicht ist geboten: Der Grat zwischen exakter historischer Forschung und eher esoterischem Interesse ist schmal. Bei der Beschäftigung mit einem Thema wie dem "Investiturstreit" wird man davon ausgehen müssen, dass das Bild des Geschichtsunterrichts, das viele noch haben, geprägt ist von einer Abscheu vor Jahreszahlen, Kaisernamen und Schlachtenaufzählungen. Wie also über einen Heinrich ("War es jetzt der IV. oder der V., oder war das doch ein Friedrich?) und einen Gregor sprechen und die beiden unverwechselbar machen im Kreise all der anderen gekrönten Häupter?
Oder ist es gar nicht wichtig, sich die verflixten Nummern der Kaiser und die genaue Jahreszahl zu merken? Geht es hier um etwas viel Entscheidenderes? Zwei Aspekte kann man in den Vordergrund stellen, die über die ereignisgeschichtliche Bedeutung eines Konflikts zwischen einem König und einem Papst hinausgehen. Einerseits erkennen wir im 12. Jahrhundert entscheidende Weichenstellungen für die weitere Geschichte Europas, insofern können Fragestellungen wie das Verhältnis von Kirche und Staat an dieser Stelle aufgegriffen werden und ein ständiges Motiv des weiteren Geschichtsunterrichts sein. Es muss nicht unbedingt im Zusammenhang mit dem Investiturstreit gleich ein Längsschnitt gemacht werden, aber wann auch immer dieses Thema eingehender behandelt wird, darf man die Prozesse während des Investiturstreits nicht unterschätzen. Andererseits bietet sich das Thema auch an, mit Kindern und Jugendlichen den Gegenwartsbezug herzustellen. Was sagt uns Menschen von heute dieser Themenkreis? Dazu könnte man einige der folgenden Fragen stellen:
Was macht ein deutscher König in Rom? Und wieso hat der dort etwas zu sagen? Wieso kann ein deutscher König drei Päpste absetzen? Wie kann es überhaupt drei Päpste geben? Wie kann ein Papst zu einem Kriegszug aufrufen?
Wir dürfen nicht vergessen, dass Kinder, die heute in die zweite Klasse AHS oder Hauptschule gehen, nur einen Papst erlebt haben. Das ist ein alter Mann, ehrwürdig, körperlich gebrechlich. Sie kennen ihn, umgeben von hunderttausenden Gläubigen - als Fernsehereignis -, wie er der Stadt und dem Erdkreis den Frieden predigt. Vielleicht gipfelt das ja auch in der Frage: Wieso kann ein so alter, gebrechlicher Papst ein so mächtiger Mann sein? Ist dieser Papst für unsere Schüler/innen auch das Oberhaupt eine weltweiten Organisation mit einer strengen Hierarchie?
Religion und Revolte: Die Zeit des Investiturstreits stellt sich als Epoche von vielfältigen Konflikten dar, in denen die Religion und ihr richtiges Ausüben das Thema ist. Wie äußert sich ein religiöser Konflikt heute? Kennst du religiös bedingte Konflikte? Gibt es einen gerechten Krieg? Gibt es einen heiligen Krieg? Welche Forderungen an die Kirche von heute kennst du? Welche Rolle spielt dabei das "Kirchenvolk", die Gemeinde? In welchen gesellschaftspolitischen Fragen spielt die Kirche heute eine bestimmende Rolle? In welchen außereuropäischen Ländern spielt der religiöse Aspekt im öffentlichen Leben eine viel wichtigere Rolle?
Als Beispiele eignen sich der Iran oder Israel. An beiden Staaten kann man zeigen, wie unterschiedlich sich das christliche Europa entwickelt hat.Über den Iran kann auch ein interessierter Schüler aus den verschiedenen Medien genug erfahren, um entsprechende Antworten zu geben. Insbesondere die Spannungen zwischen einem eher liberalen Staatspräsidenten und dem strikten Kurs der religiösen Führer sind momentan sehr interessant. In Israel wiederum zeigt sich sehr deutlich der große Spalt zwischen den orthodoxen Juden und dem jungen Israel. Ein Vergleich zwischen der Sabbat-Ruhe in der Altstadt von Jerusalem und dem fröhlichen Treiben am Strand von Eilat oder in der City von Tel Aviv zeigt die ungeheure Spannung, die in diesem Land herrscht. Aber natürlich ist es auch ein Land der Gegensätze, weil es um den Konklikt zwischen jüdischen Israelis und moslemischen Palästinensern geht. Das führt auch zur Frage des islamischen Fundamentalismus. Was sagst du dazu, dass ein Schriftsteller wie Salman Rushdie mit dem Tode bedroht werden darf, nur weil er einige unerlaubte Sätze in einem Roman schrieb ("Satanische Verse"). Kann es bei dogmatischen Systemen so etwas wie Meinungsfreiheit geben? Kann man, wenn es um Gott geht, überhaupt eine eigene Meinung haben? Vieldiskutiert ist momentan auch die Frage nach islamischen Gewohnheiten im europäischen Alltag. Darf eine gläubige Perserin in Deutschland mit dem Kopftuch in einer Volksschule unterrichten? Klarerweise würde sich bei solchen Themen ganz besonders die fächerübergreifende Zusammenarbeit mit den Religionslehrer/innen lohnen.
Ritual und Ordnung: Wir hören in der ganzen Auseinandersetzung immer wieder die Forderung nach dem Einhalten von Zeremonien, dem Bestehen auf gewissen Ritualen, dem Kämpfen um eine notwendige Reihenfolge von politischen Ausdrucksformen. Ist es denn so wichtig, dass man sich um solche Kleinigkeiten kümmert? Ist es denn nicht egal, wer wem einen Ring oder ein Szepter in die Hand drückt? Was könnte deiner Meinung nach dafür sprechen, dass man sich sehr wohl um solche "Kleinigkeiten" kümmert? Wo fallen dir im heutigen politischen Leben Rituale auf, Kleinigkeiten, die sehr ernst genommen werden? Erlebst du selbst in deinem Leben Rituale, die dir wichtig erscheinen? Weißt du, wie eine Papstwahl heutzutage vor sich geht? Glaubst du, dass sich an der Papstwahl seit 1059 viel geändert hat?
Kirche und Staat: Das Thema begleitet Geschichtslehrer/innen durch ihren ganzen Unterricht. Bei unserer Fragestellung gehen wir von einem extremen Konflikt zwischen Heinrich IV. und Gregor VII. aus und verfolgen Aspekte dieses Gegensatzes bis in die Gegenwart. Bei den angeführten Quellentexten (Zitate 1) geht es hauptsächlich um die Frage der göttlichen Legitimation. "Zu einer Lösung kam es erst", schreibt Odilo Engels, "als die französischen Legisten feststellten, dass jede weltliche Herrschaft rein innerweltlich begründet werden könne. Dies war nur möglich dank der Rezeption der Staatsphilosophie des Aristoteles, der jede politische Ordnung, gleich wie sie strukturiert sei, auf das Bedürfnis der menschlichen Natur nach einer Ordnung zurückgeführt hatte. Aristoteles war ein Philosoph der griechischen Antike gewesen, dennoch nahmen die Byzantiner des Mittelalters keine Notiz davon; und auch der Islam, obwohl er partiell die Schriften des Aristoteles dem Westen überliefert hatte, zeigte sich zu solchen Schlussfolgerungen nicht in der Lage. War infolgedessen der Monarch keine in jeder Hinsicht von Gott berufene Autorität mehr, dann war es bis zur Vorstellung von Volkssouveränität kein weiter Schritt." (Seite 2f) Von dem wütenden Kampf zwischen Heinrich IV. und Gregor VII. ist es ein weiter Weg zu Friedrich dem Großen. (Zitate 2)
Einige Fragen: Warum besetzten die salischen Könige wichtige politische Ämter gerne mit kirchlichen Würdenträgern? Erkläre, warum diese Vorgangsweise für alle daran Beteiligten von Vorteil war. Wer wurde bei dieser Art von Ämtervergabe übergangen bzw. benachteiligt? An dieser Stelle kann man auch an das Lehenswesen zu erinnern. Die Frage der Erblichkeit von Lehen ist entscheidend für diese Konflikte. Immer wieder staunen die Schüler/innen über diese Art der persönlichen Abmachung, wie sie das Lehensverhältnis zwischen dem Lehensherren zu seinem Vasallen darstellt. Wieso konnten Kaiser und Papst im 11. Jahrhundert so unterschiedlicher Meinung über ihre von Gott gewollte Rolle sein? Wie, glaubst du, kam es zu der (Un-) Sitte des Ämterkaufs? Woher kommt die Bezeichnung "Simonie"? Was hältst du davon, dass katholische Priester nicht heiraten dürfen? Wieso kann Kardinal Schönborn nicht Bürgermeister von Wien werden? Muss Bundespräsident Klestil ein gläubiger Christ sein? Ja, muss er das dem österreichischen Volk oder dem Papst gar beweisen? Wir hören vom sogenannten "Wormser Konkordat": Gibt es heute auch noch ein Konkordat? Wenn ja, wo bemerken wir - insbesondere im Bereich der Schule - seine Auswirkungen? Wir sprechen von einem Schisma (1054): Gibt es heute noch Auswirkungen dieser Kirchenspaltung?
Einen Brennpunkt dieser Auseinandersetzung stellt die Situation in der Grabeskirche in Jerusalem dar. Dort gibt es seit Jahrhunderten heftigen Streit. Jede der christlichen Kirchen beansprucht die Stelle des Felsens von Golgatha, an der das Kreuz gestanden sein soll, für sich. Es stören einander die verschiedenen Aktivitäten innerhalb des Kirchenraumes, zum Beispiel während der Gottesdienste. Die Kuppel der Grabeskirche ist seit Jahrzehnten eine Baustelle, weil man sich über das Motiv des Deckenmosaiks nicht einigen kann. Das Haupttor der Kirche sperrt seit Jahrhunderten ein Mitglied einer islamischen Familie auf und zu! Worin unterscheidet sich die römisch-katholische Kirche von der griechisch-orthodoxen oder der russisch-orthodoxen Kirche? Weißt du, wo eine serbisch-, griechisch- oder russisch-orthodoxe Kirche steht? Vergleiche eine Ikone mit einem modernen Kirchengemälde: Wie erklären sich die Unterschiede?
Ausgrenzungen: Eine für den Geschichtsunterrricht sehr ergiebige "Trennung" ist die zunehmende Ausgrenzung von Menschen, die Angst auslösen. Jacques Le Goff berührt dieses Thema in seinem Buch "Das alte Europa und die Welt der Moderne": Er meint da, "dass die Kehrseite der Ausprägung der Werte der Christenheit im 12. und 13. Jahrhundert [...] die Schaffung eines regelrechten ideologischen Systems gewesen ist, das zu Praktiken der Ausgrenzung geführt hat. [...] Es gab einen Typus des guten Christen, und der Rest war Bedrohung." (Seite 89) Er nennt im Folgenden Ausgrenzungen im Abendland selbst und da insbesondere gegen Häretiker, Juden, Homosexuelle und Aussätzige (siehe Zitate 3). Aber auch die Abgrenzungen gegen bedrohliche Einflüsse von außen, besonders aus dem Osten, nehmen zu. Der Orient sei einerseits "der große Vorrat an Wundern und Träumen",[...] zugleich ist der Orient auch der Ort aller Gefahren, aller Bedrohungen: Epidemien kommen von dort, Ungeheuer kommen von dort, und [...] die Völker der Apokalypse, die Völker von Gog und Magog, und ein Tag wird kommen, an dem sie den Antichrist herbeibringen, die Mauern niederreißen und den Okzident und Europa erstürmen." (Seite 102)
Rollenspiel: Es wäre zu überlegen, ob man die Komplexität der Situation am Anfang des 12. Jahrhunderts den Schüler/innen im Unterricht nicht in Form eines Rollenspiels oder Planspiels nahebringen könnte. Ich weiß, es ist sehr leicht, in einem Zeitschriftenartikel mal so kurz ein Rollenspiel vorzuschlagen. Und dann gibt man nicht einmal die nötigen Literaturhinweise. Aber die Quellenlage ist ausgezeichnet und die historische Situation zeichnet sich durch eine Vielzahl von unterschiedlichen Interessenslagen aus. Mögliche Rollen: der Papst, der Kaiser (jeder von beiden samt entsprechendem Gefolge, wenn genügend Mitspieler da sind), ein Bischof, ein weltlicher Landesfürst, ein Vertreter der cluniazensischen Reformbewegung, ein Städtebürger (vielleicht ein Kaufmann, der die Stadt als einen Ort des Fortschritts erlebt). Unter den Beobachtern sollte auch die Rolle eines Geschichtsschreibers eingeteilt werden, wenn man auf das Thema Überlieferung Wert legt. Besonders interessant könnten bei solch einem Rollenspiel die außergewöhnlichen Allianzen sein, wie Michael Mitterauer sie in seinem Artikel aufzeigt.
Es gibt genügend Vorbehalte gegen das Rollenspiel im Geschichtsunterricht, aber auch einige gute Gründe, einmal eines zu versuchen. Für dieses Thema spricht zum Beispiel ein ausführlicher Briefwechsel zwischen den verschiedenen entscheidenden Personen. Die Schüler erfahren viel über die mündliche und schriftliche Kommunikation im 11. und 12. Jahrhundert (zwei Beispiele siehe Zitate 1). Das Planspiel kann auch nur im lauten Vorlesen dieser Korrespondenz bestehen. So erhalten historische Quellen einen bedeutenden Stellenwert im Geschichtsunterricht. Sollte es sich bei dem Spiel konkret um die Auseinandersetzung zwischen Calixt II. und Heinrich V. drehen, so ist es wichtig, dass den Schüler/innen klar wird, dass das Wormser Konkordat ein Kompromiss ist, den auch die beteiligten Rollenspieler erreichen müssen. Wie immer bei solchen Spielen möchte ich darauf hinweisen, dass eine umfangreiche Nachbesprechung des Spiels unbedingt notwendig ist. Vielleicht kann der Geschichtslehrer mit dem Deutsch- oder Religionskollegen eine Doppelstunde organisieren, damit genug Vor- und Nachbereitungszeit bleibt. Für die Aufarbeitung nachher gilt in der Regel folgende Abfolge: Erst erzählen die Rollenspieler/innen, wie es ihnen gegangen ist bei der Verkörperung der vorschriebenen Rollen, dann berichten Beobachter/innen, was ihnen beim Spiel aufgefallen ist. Vor einer allgemeinen Reflexion sollte man unbedingt den Spielort verlassen und auch räumlich erkennbar wieder in der Gegenwart sein. Erst jetzt kann man über Allgemeines sprechen. Jetzt wird auch kein Schüler mehr mit seiner Rolle identifiziert. Mögliche Diskussionspunkte im Anschluss an dieses Rollenspiel: Was kann man heutzutage von solchen Konferenzen erwarten? Haben die Schüler/innen Erfahrungen damit (diverse Umweltschutzkonferenzen haben gerade für Schüler/innen enttäuschende Ergebnisse gezeitigt)? Wie haben sich eventuell mitspielende Mädchen in einer allein den Männern vorbehaltenen mittelalterlichen Welt der Konzile, Synoden und Reichstage gefühlt?
Quellensuche: Da ich selbst während der Sommermonate versucht habe, im Internet nach Quellen zu diesem Thema zu suchen, kann ich Geschichtslehrer/innen nur dazu aufmuntern, mit den Schüler/innen einmal einen Ausflug in die medial vermittelte Vergangenheit zu unternehmen. Wie zu erwarten war, finden sich die unterschiedlichsten Dinge, aber das bietet wenigstens die Möglichkeit, auch einmal über Fragen der Quellenbeschaffung zu diskutieren. Wonach suche ich? Was erfahre ich? Welche besonderen Möglichkeiten bietet mir das Internet? Eine ausgesprochen interessante web-site (www.phil.uni-erlangen.de) bietet übrigens das Wormser Konkordat in einer computer-spezifischen textkritischen Fassung. Der Autor dieser Darstellung bittet sogar Lehrende und Lernende um Rückmeldung: stjenks@phil.uni-erlangen.de. Das ist meiner Meinung nach eine spannende Einsatzmöglichkeit der neuen Technologie. Andererseits kann man auch fragen: Welche Zugänge zum Mittelalter gibt es schon längst? Nämlich in den guten alten Büchern. Auch den Geschichtslehrbüchern. Oder in deiner Schulbibliothek. Weißt du, unter welcher Signatur du etwas über mittelalterliche Geschichte findest?
Übersicht gewinnen: Eine von Schüler/innen oft genanntes Manko des Geschichtsunterrichts besteht darin, dass man selten einen Überblick über die Zeit bekommt, mit der man sich gerade beschäftigt. In diesem Fall möchte ich eine eher altmodische Methode vorstellen, nämlich die selbstgemachte, handschriftliche synoptische Darstellung:

Synopse

Man kann hier mehr oder weniger eintragen, sie sollte allerdings übersichtlich bleiben. Sie eignet sich auch gut für selbständiges Arbeiten der Schüler/innen. Die Lehrkraft braucht nur den äußeren Rahmen zu gestalten und die Schüler selbst die wichtigen Daten eintragen zu lassen. Besonders bewährt hat sich diese Form der Übersicht, wenn ich politische Ereignisse mit künstlerischen, literarischen oder anderen Einzelheiten oder auch Epochen in Beziehung setzen möchte. Ähnliche Übersichten habe ich zum Beispiel vom gesamten Mittelalter oder auch von der italienischen Renaissance. Wer Interesse daran hat, schickt mir eine e-mail: franz_lux@hotmail.com

Projektunterricht zum Thema "Produktive Trennungen": Eine entscheidende Frage in der europäischen Geschichte handelt vom Verhältnis zwischen dem Wissen und dem Glauben, der Vernunft und der Offenbarung, der Wissenschaft und dem Kult (siehe Zitate 4). Ich kann mir vorstellen, dass man ab der sechsten Klasse AHS schon über diese Inhalte sprechen kann. Ich glaube sogar, dass es sich bei diesem Thema lohnt, über eine projektartige Arbeitsweise nachzudenken. Im Sinne eines fächerübergreifenden Unterrichts, der in naher oder fernerer Zukunft vielleicht besser funktionieren bzw. leichter zu organisieren sein wird, kann man die Entwicklung dieser Frage im historischen Längsschnitt vom Mittelalter über Renaissance, Humanismus und Aufklärung bis zur Gegenwart untersuchen. In diesem Fall würde es auch zu einer sonst eher seltenen Kooperation zwischen Geschichte und den naturwissenschaftlichen Fächern kommen. Mit Zitaten von Wilhelm von Ockham (Zitate 5) und Johann Calvin (Zitate 6) habe ich versucht, diese Entwicklung ein wenig zu beleuchten. Über Galileo Galilei, Johannes Kepler und die Aufklärung schreibt Wolfgang Göller: "Man war es müde geworden, in theologisch-metaphysischer Weise über die Dinge nachzudenken. Man wollte sich die Erkenntnis der Welt nicht von einem kirchlich-dogmatisch fixierten Standpunkt aus vorschreiben lassen. Man wollte sich nicht länger im öffentlichen und privaten Bereich bevormunden lassen. Man wollte mit wissenschaftlicher Forschung die Welt erkennen. Die enormen Fortschritte in der Mathematik und Physik zwangen förmlich dazu, sich von einer Kirche bzw. Dogmatik, die all die neuen naturwissenschaftlichen Erkenntnisse nicht zur Kenntnis nehmen wollte oder bestritt, zu trennen." (2000 Jahre Christentum, S. 861) Die französische Revolution, die industrielle Revolution, sozialistische Modelle oder die Lehren des Charles Darwin sind weitere Schritte hin zu den konfliktorientierten Themen der Jetztzeit.
Es scheint mir höchst interessant zu sein, mit den Schüler/innen darüber zu diskutieren, ob ihnen in ihrer Lebenswirklichkeit die Spannung zwischen Wissenschaft und Glauben begegnet. Ist das wirklich noch die Alternative? Wie steht es in diesem Zusammenhang mit den Erfolgen der Gen-Forschung? Wie stehst du zum Klonen? Ist der wissenschaftliche Eingriff heutzutage bereits ein Manipulieren der Schöpfung? Kann die Naturwissenschaft zu weit gehen?
Als Schlusspunkt wäre in diesem Zusammenhang das Interesse an außereuropäischen, meist asiatischen Wissensformen und Philosophien (z. B. Akupunktur, Feng shui u. ä.) unter Abkehr von den traditionellen Wissenschaften zu erwähnen.


Zitate

Zitate 1:

Die Absetzung der Papstes Gregor VII. 1076

Das Schreiben wurde von einem Gesandten des Königs auf der Fastensynode in Rom, vermutlich am 14. Februar 1076, verlesen.
Heinrich, nicht durch Anmaßung, sondern durch Gottes heilige Einsetzung König, an Hildebrand, nicht mehr den Papst, sondern den falschen Mönch. Solchen Gruß hast Du in Deiner Schmach verdient, der Du keinen Stand in der Kirche verschonst, sondern über jeden Beschimpfung statt Ehre und Fluch statt Segen gebracht hast. [...] Du hieltest unsere Demut für Furcht und hast Dich deshalb auch nicht gescheut, gegen die königliche Gewalt selber, die uns von Gott verliehen ist, Dich zu erheben, und Du hast die Drohung gewagt, dass Du sie uns nehmen würdest, als wenn wir von Dir das Reich empfangen hätten, als wenn in Deiner und nicht in Gottes Hand die Königs- oder Kaiserkrone wäre.Denn unser Herr Jesus Christus hat uns zur Königsherrschaft, Dich aber nicht zum Priesteramt berufen. Denn auf folgenden Stufen bist Du emporgestiegen: Durch listigen Betrug hast Du, obwohl dies dem Mönchsgelübde ganz zuwider ist, Geld, durch Geld Gunst, durch Gunst die Gewalt des Schwertes erlangt. [...] Du also, durch diesen Fluch und durch das Gericht aller unserer Bischöfe und unseren Spruch Verdammter, steige herab, verlass den angemaßten Apostolischen Stuhl. [...] Denn ich, Heinrich, von Gottes Gnaden König, mit allen meinen Bischöfen sage ich Dir: Steige herab, steige herab. Du durch Jahrhunderte zu Verdammender!

2000 Jahre Christentum, 289f.

Exkommunikation und Absetzung des Königs Heinrich IV. 1076

Der folgende Text stellt die unmittelbare Reaktion Gregors VII. Auf die Absetzung durch Heinrich IV. dar. Es ist ein Gebet.
Heiliger Petrus, Fürst der Apostel, neige zu mir, ich bitte dich, gnädig dein Ohr und höre mich, deinen Knecht [...]. Du bist mein Zeuge und meine Herrin, die Mutter Gottes, und der heilige Paulus, dein Bruder, mit allen Heiligen, dass Deine Heilige Römische Kirche mich wider meinen Willen zu ihrer Leitung berufen hat, und dass ich es nicht für Raub hielt, Deinen Stuhl zu besteigen [...]. Und deshalb glaube ich, um Deiner Gnade, nicht um meiner Werke willen, habe es dir gefallen und gefalle Dir noch, dass die Christenheit, welche Dir besonders anvertraut ist, mir gehorche. Besonders ist mir an Deiner Statt [...] von Gott die Gewalt, zu binden und zu lösen im Himmel und auf Erden, anvertraut und verliehen worden. Auf diese Zuversicht also bauend, zur Ehre und zum Schutze Deiner Kirche, widersage ich im Namen des allmächtigen Gottes, des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes, kraft Deiner Macht und Gewalt, dem König Heinrich, Kaiser Heinrichs Sohn, der gegen Deine Kirche mit unerhörtem Hochmut sich erhoben hat, die Herrschaft über das gesamte Reich der Deutschen und Italiens und löse alle Christen von dem Band des Eides, welchen sie ihm geleistet haben oder noch leisten werden, und ich untersage jedem, ihm fürder als einem Könige zu dienen.

2000 Jahre Christentum, 290f.

Zitate 2: Aus dem Testament Friedrichs II. von Preußen, 1752

Friedrich II. verfasste seine als Testament bezeichnete Schrift - einer bestehenden Tradition folgend - als eine für den Thronfolger und keineswegs für die Öffentlichkeit bestimmte Darlegung der eigenen Anschauungen.
Katholiken, Lutheraner, Reformierte, Juden und zahlreiche andere christliche Sekten wohnen in meinem Staat und leben friedlich beieinander. Wenn der Herrscher aus falschem Eifer auf den Gedanken käme, eine dieser Religionen zu bevorzugen, so würden sich sofort Parteien bilden und heftige Streitigkeiten ausbrechen. Allmählich würden Verfolgungen beginnen, und schließlich würden die Anhänger der verfolgten Religion ihr Vaterland verlassen, und Tausende von Untertanen würden unsere Nachbarn mit ihrem Gewerbefleiß bereichern und ihre Volkszahl vermehren. [...] Ich habe versucht, gute Freundschaft mit dem Papst zu halten, um dadurch die Katholiken zu gewinnen und ihnen klarzumachen, dass die Politik der Fürsten die gleiche bleibt, auch wenn die Religion, zu der sie sich bekennen, verschieden ist. Für die Politik ist es völlig belanglos, ob ein Herrscher religiös ist oder nicht.

2000 Jahre Christentum, 528

Zitate 3: Aus den Beschlüssen des 4. Laterankonzils, 1215: Artikel 68

Hier wird zum ersten Mal im christlichen Abendland von den Juden verlangt, ein sie besonders kennzeichnendes Abzeichen zu tragen.
In einigen Provinzen unterscheidet die Kleidung Juden und Sarazenen von den Christen. Aber in gewissen anderen ist eine solche Regellosigkeit entstanden, dass sie durch keine Unterscheidung kenntlich ist. Daher kommt es zuweilen vor, dass sich irrtümlicherweise Christen mit jüdischen oder sarazenischen und Juden oder Sarazenen sich mit christlichen Frauen vermischen. Damit also den Ausschweifungen einer so abscheulichen Vermischung in Zukunft die Ausflucht des Irrtums abgeschnitten werde, bestimmen wir, dass Juden und Sarazenen beiderlei Geschlechts in jeder christlichen Provinz und zu jeder Zeit sich durch die Art ihres Gewandes öffentlich von der übrigen Bevölkerung unterscheiden sollen, zumal man auch bei Mose liest, dass ihm ebendies auferlegt sei.

2000 Jahre Christentum, Seite 364

Zitate 4:

[Es] bildete sich eine Unterscheidung zwischen den irdischen Dingen und denen des Himmels heraus, eine Unterscheidung, die man für eines der wichtigsten Fundamente der entstehenden europäischen Zivilisation halten kann und zweifellos für eine der solidesten Stützen ihrer späteren Erfolge. Die Trennlinie zwischen dem Heiligen und dem Profanen wurde bereits in der Mitte des 13. Jahrhunderts gezogen. [...] Nach dem Jahr 1300 gründeten die gelehrten Franziskaner Duns Scotus und William von Ockham ihren Unterricht auf die unvermeidliche Trennung. Auf der einen Seite findet sich das, was den Glauben und die persönliche Andacht betrifft, das Feld der Frömmigkeit der Herzenserhebungen und in gewissem Sinne auch das des Immateriellen. Auf der anderen stehen die Sinneswahrnehmungen, die Welt, in der man lebt, das Geschaffene, ein autonomer Raum, den genau zu studieren der Mensch verpflichtet ist, um ihn besser beherrschen zu können. Dieser zweite Bereich ist der der Beobachtung, der Sinneserfahrung und der logischen Schlussfolgerung. Ihn frei zu erforschen, ist der Mensch berufen, indem er von allen geistigen und sinnlichen Fähigkeiten Gebrauch macht, mit denen Gott ihn ausgestattet hat. [...] Die Lehrsätze der Theologen fassten hier lediglich das zusammen, was sich nach der Auffassung einer großen Anzahl von Menschen bereits von selber verstand. Diese Lehrsätze antworteten auf die Erwartungen einer Gesellschaft, die überrollt wurde von der Ökonomie des Marktes, von der Ausdehnung der Grenzen der bekannten Welt, von der Entdeckung der Seltsamkeiten der Natur, und besonders antworteten sie auf die Erwartungen all derer, die sich, im Bewusstsein der Unsicherheit des Lebens, in den Genuss und des Reichtums stürzten. [...] Was Duns Scotus oder William von Ockham lehrten, steht jedenfalls in engem Verhältnis zur Stärkung des Staates, von dem in dieser Zeit die größten und kühnsten künstlerischen Begabungen abhingen. [...] In dieser Zeit vollendet sich eine Phase des europäischen Denkens, die mit Anselm von Canterbury eröffnet worden war, der am Ende des 11. Jahrhunderts verkündet hatte, fides querens intellectum, dass der Glaube auch Vernunft sein müsse.

Frage: Wie sieht es mit den Erwartungen der Gesellschaft heute aus?

Duby, 104ff.

Zitate 5: Über die Schwäche unseres Verstandes

Mit Wilhelm von Ockham fand die scholastische Theologie ihr Ende, sofern diese die Einheit von Offenbarung und Vernunft, Glauben und Wissen zum Gegenstand hatte. Ockham zog eine scharfe Trennungslinie: Der Glaube ist mit der Vernunft nicht zu begründen; die Glaubenswahrheiten werden einzig durch die Autorität der Kirche verbindlich gemacht.
Ein Glaubenssatz kann nicht evident bewiesen werden. Die Wahrheit, dass nur ein Gott ist, ist ein Glaubenssatz. Also kann sie nicht evident bewiesen werden. Über den Namen "Gott" bestehen verschiedene Beschreibungen. Die eine lautet: Gott ist etwas Edleres und Besseres als alles andere außer ihm. Die zweite: Gott ist identisch mit dem, worüber hinaus nichts besser, früher oder vollkommener ist.

2000 Jahre Christentum, 346

Zitate 6: Die Verschiedenheit von geistlichem und bürgerlichem Regiment

Aus dem 4. Buch des 1536 erschienenen Hauptwerks von Johann Calvin "Christianae religionis institutio".
Wir haben oben festgestellt, dass es im Menschen ein zwiefaches Regiment gibt. Von dem einen, das in der Seele oder im inneren Menschen liegt und in Beziehung zum ewigen Leben steht, haben wir bereits an anderer Stelle genug geredet. Hier ist nun der Platz, der es mit sich bringt, dass wir auch über das andere Regiment, das allein dazu bestimmt ist, die bürgerliche und äußerliche Gerechtigkeit der Sitten zu gestalten, einige Erörterungen anstellen. Allerdings scheint dieser Gedankenkreis seiner Art nach von der geistlichen Unterweisung im Glauben [...] getrennt zu sein; aber wenn wir weitergehen, so wird sich doch zeigen, dass die beiden von mir mit vollem Recht verbunden werden [...]. Aber von dem Nutzen der bürgerlichen Ordnung zu sprechen, wird an anderer Stelle passendere Gelegenheit sein. Jetzt wollen wir nun, dass man begreift, dass es eine entsetzliche Barbarei ist, wenn man daran denkt, sie abzuschaffen. [...] sie hat auch den Zweck, dass sich Abgötterei, Frevel gegen Gottes Namen, Lästerungen gegen seine Wahrheit und andere Ärgernisse bezüglich der Religion nicht öffentlich erheben und sich unter dem Volk verbreiten, sie hat den Zweck, dass die bürgerliche Ruhe nicht erschüttert wird, dass jeder das Seine unverkürzt und unversehrt behält, dass die Menschen unbeschadet untereinander Handel treiben können und dass Ehrbarkeit und Bescheidenheit unter ihnen gepflegt werden.

2000 Jahre Christentum, Seite 391ff.

Literatur

G. DUBY, Kunst und Gesellschaft im Mittelalter, Berlin 1998.
O. ENGELS, Die Wurzeln Europas in der Spätantike und im Mittelalter. (Unveröffentlichtes Manuskript, Köln 1997) http://www.eduvinet.de
J. LeGOFF, Das alte Europa und die Welt der Moderne, München 1996
G. Stemberger (Hg.), 2000 Jahre Christentum. Illustrierte Kirchengeschichte in Farbe. Erlangen 1990


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