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Vasco da Gama und der Seeweg nach Asien

Peter Feldbauer

Quelle: Peter Feldbauer: Estado da India. Die Portugiesen in Asien 1498-1620. Wien, Mandelbaum, 2003

"Unmittelbar nach Vasco da Gamas Rückkehr von seiner geglückten Pionierfahrt nach Indien Ende August 1499, nahm König Manuel I. (1495 bis 1521) etwas voreilig Titel und Würde eines ‚Gebieters der Eroberungen, der Schifffahrt und des Handels in Äthiopien, Arabien, Persien und Indien' an. Zu diesem Zeitpunkt hielt sich allerdings kein einziges portugiesisches Schiff innerhalb von tausend Seemeilen beiderseits des Kaps der Guten Hoffnung auf. Dennoch, gegen Ende der Regentschaft König Manuels, hatten die Portugiesen ein ›Indisches Imperium‹ (Estado da India) als tragfähige Seeherrschaft im maritimen Asien errichtet. Im Wesentlichen umschloss es eine Kette von Küstenbefestigungen und nicht-befestigten Handelsansiedlungen - nirgendwo reichte es mehr als einige Meilen tief ins Festland hinein. Dessen ungeachtet rechtfertigte dieses maritime Handelsimperium das Hochgefühl seines zuversichtlichen Gründers, der von seinen Untertanen ›Der glückgesegnete König‹ genannt, von Franz I. hingegen spöttisch als ›Königlicher Krämer‹ tituliert wurde. Im September 1640 umfasste das Imperium um die 26 Küstenfestungen und Handelsansiedlungen, die sich von Sofala in Süd-Ost-Afrika bis Macao am Ufer des Südchinesischen Meeres erstreckten. Trotz des Verlustes von Schlüsselpositionen, wie bei Tidore und Amboina auf den Molukken an die Holländer (1605), und Hormuz an eine englisch-persische Streitmacht (1622), blieb der Estado da India eine wertvolle Besitzung der portugiesischen Krone." (1)

Portugals atlantische Expansion, die im Unterschied zur primär militärisch geprägten und von feudaler Kreuzzugsbegeisterung getragenen Nordafrika-Politik viel offenkundiger einer kommerziellen Logik folgte, hatte jahrzehntelang auf die westafrikanische Küste und verschiedene Inselgruppen gezielt und war insbesondere durch die Suche nach Gold, Sklaven und Massengütern motiviert gewesen.(2) Die frühen Jahrzehnte des Ausgreifens nach Übersee, in deren Verlauf es zahlreiche Kontroversen zwischen Krone, Adelsfraktionen und Kaufleuten über die politischen, religiösen und wirtschaftlichen Ziele der aufwendigen Flottenexpeditionen gab, machten Portugal zum Vorreiter der europäischen Expansion und ermöglichten die Erprobung recht unterschiedlicher kolonialer Organisationsformen. Im Maghreb entstand ein Netzwerk von Küstenfestungen, die in einem ständigen Kleinkrieg vom kampfgewohnten lusitanischen Adel verteidigt wurden, obwohl sich die Hoffnungen auf Landerwerb und Anschluss an den Transsaharahandel kaum erfüllten. Auf den Atlantikinseln kam es zu Territorialerwerb, Siedlungskolonisation und agrarischer Exportproduktion; an der Küste von Guinea errichtete man wiederum, aber diesmal weitgehend gewaltfrei, eine Kette von Stützpunkten, die ausschließlich kommerziellen Zwecken dienten und mit ganz wenig Soldaten auskamen.(3)
Erst im letzten Drittel des 15. Jahrhunderts erwachte in Lissabon das Interesse am Gewürz- und Luxusgüterhandel Asiens und mit dem Regierungsantritt von König Johann II. im Jahre 1481 trat die Öffnung eines Seeweges nach Indien in ihre entscheidende Phase, obwohl es über die Hauptstoßrichtung der Expansionspolitik immer noch keinen Konsens innerhalb der portugiesischen Eliten gab, da es neben dem ungebrochenen Interesse an Territorialerwerb in Nordafrika vorerst strittig blieb, ob man das maritim-merkantile Netzwerk des Atlantik bis zum Indischen Ozean ausdehnen sollte.(4) Die vorangegangenen Erfolge in Übersee hatten die notwendigen Edelmetalle für eine Geschäftsverbindung mit Asien gesichert, die portugiesischen Kapitäne waren durch jahrzehntelange Afrikaexpeditionen für die neue Aufgabe trainiert, Schiffsmaterial und Navigationsinstrumente waren ständig verbessert und die geographischen Kenntnisse beträchtlich erweitert worden. Im Jahr 1472 lag der südlichste Punkt, den die Portugiesen erreicht hatten, noch vor der Küste des heutigen Nigeria, 1483 liefen sie Angola an. 1488 hatte Bartolomeu Dias das Kap umschifft, war ein Stück an der ostafrikanischen Küste entlang gesegelt und vermutlich in der Massel-Bay gelandet. Die Bezwingung des südlichen Atlantik war, entgegen der Meinung von Ameríco Vespucci, eine größere navigatorische Leistung als die Fahrt des Kolumbus. Sie war allerdings mit enormen Strapazen verbunden, sodass Días schließlich von seiner Mannschaft zur Umkehr gezwungen wurde. Fast gleichzeitig war der als Kaufmann verkleidete Pero de Covilhã über Alexandrien und Aden bis nach Calicut, dem Zentrum des indischen Pfeffergeschäftes gelangt, über Persien nach Kairo zurückgekehrt und hatte von dort aus König Johann über seine Erfahrungen berichtet, bevor er nach Abessinien aufbrach, wo man ihn auf Lebenszeit festhielt.(5)
Trotz dieser Erfolge verstrichen noch neun Jahre, bis der entscheidende Vorstoß nach Indien unternommen wurde. Erst König Manuel I., der 1495 die Regierung antrat, krönte die Expansionspolitik seines Vorgängers. Wieso die Flotte Vasco da Gamas erst ein Jahrzehnt nach dem Erfolg von Bartolomeu Dias in See stach, ist nicht restlos geklärt. Tatsache ist, dass zuverlässige Informationen über die kommerziellen Verhältnisse im westlichen Indischen Ozean in Portugal um 1490 fehlten, was den Eifer für eine Kapumrundung vermutlich dämpfte. Wahrscheinlich haben aber vor allem wichtige Veränderungen in Portugal und seinen überseeischen Besitzungen verzögernd gewirkt: In Marokko tobten seit 1487 heftige Kämpfe; der Thronfolger starb 1491 nach einem Sturz vom Pferd, was delikate innenpolitische Manöver von Krone und Adelsfraktionen zur Unterstützung des Cousins oder aber des illegitimen Sohnes des Regenten auslöste; die Massenflucht der aus Spanien vertriebenen Juden nach Portugal 1492 stellte das lusitanische Königreich ebenfalls vor große Probleme. Möglicherweise bremste auch der Erfolg von Kolumbus den Elan, da die Rechtslage mit Spanien geklärt werden musste, was 1494 durch den seither berühmten Vertrag von Tordesillas geschah. Und schließlich dürfte es einflussreiche Gruppen in Portugal gegeben haben, die die Idee eines direkten Asienhandels ablehnten, weil sie Ruhm und Plünderungschancen der Marokkozüge bzw. die günstige Kosten-Nutzen-Relation der Atlantikaktivitäten vorzogen oder eine Stärkung der Krone durch Erfolge im Indischen Ozean befürchteten. Alles zusammen mag dazu geführt haben, dass König Johann II. seine ambitionierten Expansionspläne in seinen letzten Lebensjahren nicht weiter energisch vorantrieb.(6) Dass die Vorbereitungen für die aufwendigen Indien-Expeditionen unter den teilweise dramatischen Ereignissen litten, scheint plausibel. Sie wurden aber nicht völlig in den Hintergrund gedrängt, was die bereits 1493 beginnende Zusammenstellung einer geeigneten Flotte ebenso belegt wie die vielfältigen Aktivitäten einheimisch-jüdischer und ausländischer Kaufleute in Lissabon.(7)
Der plötzliche Tod des Königs 1495 verursachte zwar Spannungen zwischen den mächtigen Adelsfamilien und Unruhe in der Bevölkerung, verstärkte aber sogar Portugals Expanisonspolitik nach dem Osten, da sich Manuel I. gleich nach seinem Amtsantritt für das Indien-Programm des Vorgängers entschied, das sich gut mit seinem antiislamischen Messianismus verbinden ließ. Manuel musste zwar wie sein Vorgänger mit erheblicher Opposition rechnen, konnte andererseits aber auch auf Unterstützung durch die Anhänger der Kreuzzugsidee sowie das an Pfeffer und Gewürzen interessierte Kaufmannskapital Lissabons zählen. Die Interessen dieser Gruppen und die des Königs konvergierten insofern, als sich die in Portugal tätigen Kaufleute - darunter nicht wenige italienische Konkurrenten Venedigs - von der Ausschaltung des Levantehandels dauerhafte Gewinne versprachen, während die kreuzzugsbegeisterten Adeligen das Mamlukenreich ökonomisch blockieren und schließlich, als Etappe nach Jerusalem, erobern wollten. Es ist gut möglich, dass auch König Manuel die Öffnung der Kaproute zunächst als zeitlich begrenzte Strategie im Kampf gegen den Islam begriff.(8) Zu Manuels ersten Handlungen gehörten die Vervollständigung bzw. Ausrüstung der Indienflotte sowie die Vertreibung der Juden aus Portugal. Nach spanischem Vorbild sollte der jüdische Einfluss in der portugiesischen Ökonomie zugunsten der Krone gebrochen werden, die sich auf diese Weise einen Teil des für die Flotte notwendigen Kapitals und Kredits gesichert haben dürfte. Die wichtigsten Geldgeber waren mutmaßlich Großkaufleute aus Florenz, denen die Ausweisung der Juden sehr zustatten kam. Wahrscheinlich zeigten auch oberdeutsche Bank- und Handelshäuser, die im Gewürzgeschäft seit langem von Venedig abhängig waren, mehr als gelegentliches Interesse am Gang der Ereignisse in Lissabon.(9)
Nachdem sich Manuel trotz der geschilderten Probleme und trotz der Erfolge von Kolumbus gegen die ablehnende Position vieler Ratgeber endgültig für die Ostroute nach Indien entschieden hatte, bestellte er eher überraschend den ziemlich unbekannten Vasco da Gama, der zur adeligen Oppositionspartei zählte, zum Oberbefehlshaber der Expedition. Die Wahl eines obskuren Kommandanten sowie die geringe Größe der Flotte lassen das Unternehmen recht ambivalent erscheinen. Möglicherweise wollte der König das persönliche Risiko gering halten und der überstimmten Mehrheit des Kronrats einen Kompromiss anbieten.(10) Wie dem auch gewesen sein mag, im Juli 1497 segelten vier Schiffe unter dem Kommando von Vasco da Gama von Lissabon ab. Der Kapitän führte zwei königliche Briefe mit sich, von denen einer, in Einklang mit den religiösen Absichtserklärungen der Krone, an den Priester Johannes von Äthiopien gerichtet war, während im zweiten der Herrscher von Calicut, auf arabisch, sehr höflich um gegenseitigen Handel gebeten wurde.(11) Die Fahrt Vasco da Gamas folgte den bewährten Orientierungslinien und verlief, gemessen an den zu bewältigenden Problemen, sehr erfolgreich. Im Gegensatz zu den bisherigen portugiesischen Unternehmungen ist sie relativ gut dokumentiert und in der Sekundärliteratur bis in die kleinsten Details, die in diesem Zusammenhang nicht weiter interessieren, beschrieben.(12) Bereits einen Monat nach der Umschiffung des Kaps der Guten Hoffnung erreichten da Gamas Schiffe bei der Sambesi-Mündung die Einflussgrenze arabischer Kaufleute, in gewisser Weise also bekanntes Terrain. Über die Handelsstädte Moçambique und Mombasa, wo es die ersten Konflikte gab, gelangten die Portugiesen nach Malindi. Hier erlangte Vasco da Gama die Hilfe eines arabischen Navigators, der sicherlich nicht der berühmte Ahmed Ibn Majid war, wie es eine spätere romantisch-orientalistische Legendenbildung haben wollte. Unter dessen Leitung und infolge des bereits wehenden Südwest-Monsuns gelang die Weiterfahrt nach Calicut, wo die portugiesische Flotte im Mai 1498 ohne größere Probleme eintraf.(13)
Längst vor dem Auftauchen der Europäer war der Indische Ozean von einem dichten Netz an Seewegen durchzogen, deren Bewältigung jahrhundertealter Erfahrung einheimischer, insbesondere islamischer Seeleute geschuldet war. Diese Erfahrung machten sich die Portugiesen zunutze, indem sie anfänglich für jede Überfahrt arabische Navigatoren in Dienst stellten, bis sie sich nach etwa zwanzig Jahren die Kenntnisse der asiatischen Kollegen für ihr Navigationssystem angeeignet hatten.(14)
Die Begegnung Vasco da Gamas mit dem König von Calicut, dem Zamorin, gestaltete sich schwierig und für die stolzen Europäer teilweise sogar demütigend. Die längerfristigen Folgen waren nach Meinung von Ronald Daus aber dennoch beachtlich: "Seit nunmehr fast fünfhundert Jahren wundern sich die Geschichtsschreiber darüber, wie ärmlich und ängstlich Vasco da Gamas erstes Auftreten in Kalikut war. Aber dabei wird übersehen, dass er selbst noch nicht so sehr das neue Eingreifen Europas in das Leben Asiens repräsentierte, als vielmehr den Abschluss einer Epoche der Vorbereitung. Vasco da Gamas Funktion war, zu beweisen, dass alles das, was man sich über die Aussichten, Indien zu öffnen, vorgestellt hatte, den Tatsachen entsprach … Vasco da Gama brauchte den König von Kalikut gar nicht allzusehr zu beeindrucken … Das passende Verhalten und die angemessenen Waren würden andere präsentieren. Die ›Entdeckung des Seewegs nach Indien‹ durch Vasco da Gama war schon ein wichtiges historisches Ereignis, aber nicht dadurch, dass er als erster wirklich völlig Unbekanntes ausfindig gemacht hatte, sondern dadurch, dass er einer größeren Öffentlichkeit zu Hause plakativ die Chance vor Augen führte, sich etwas Neues aneignen zu können"(15) .
Dass den Portugiesen, im Anschluss an den Erfolg der Flotte Vasco da Gamas, in relativ kurzer Zeit die Etablierung einer Flottenvormacht im Indischen Ozean und der Aufbau eines ausgedehnten Kolonialsystems in Form von Flotten- und Handelsstützpunkten gelang, erklärt sich natürlich nicht so ohne weiteres aus dem Impuls eines geglückten Experimentes. Der rasche Erfolg wirft die Frage nach den portugiesischen Stärken auf. Weiters bedarf die im Vergleich zu Spanisch-Amerika ganz andere Struktur des portugiesischen Kolonialreiches der Deutung. Und schließlich ist der These nachzugehen, derzufolge die Portugiesen Indien zu einem für sie äußerst günstigen Zeitpunkt erreichten.16 Die Beantwortung dieser Fragen erfordert zunächst eine Skizze des Entwicklungsstandes der Gesellschaften Asiens vor dem Eintreffen der Portugiesen.

Anmerkungen

1 Boxer 1980: 1; auch in diesem Band wurden fremdsprachige Zitate - bis auf wenige Ausnahmen - ins Deutsche übertragen.
2 Die Angriffe auf Marokko, die mit der Okkupation von Ceuta begonnen hatten, weiteten sich ab etwa 1480 zum grandiosen Plan einer kompletten Eroberung Nordafrikas und des Mamlukensultanats, die in der Befreiung Jerusalems gipfeln sollte; vgl. Thomaz 1991: 98f. und spezifischer Rosenberger 1993: 329-348. Eine gute Zusammenfassung der Expansionsschritte bieten etwa Subrahmanyam 1997: 38 ff.; Lelièvre 1998: 181ff. oder auch Vergé-Franceschi 2000; ergänzend zu Heinrich dem Seefahrer auch Vergé-Franceschi 1998.
3 Sehr pointiert dazu Subrahmanyam/Thomaz 1991: 300 und Thomaz 1991: 99; allgemeiner ders. 1994; Lelièvre 1998; Oliveira-Marques 2001: 92 ff. und 134 ff. Die reichhaltigsten Informationen zum unterschiedlichen ökonomischen und kolonialpolitischen Stellenwert von Marokko, Atlantikinseln und Guineaküste noch immer in Magalhães-Godinho 1981-83/1: 140 ff.; 1981-83/3: 231 ff. und 245; 1981-83/4: 69 ff. dessen abgekürzte französische Version freilich etwas zugänglicher ist. Siehe jetzt auch die einführenden Beiträge in Bethencourt/Chaudhuri 1998a.
4 Vgl. Magalhães-Godinho 1969: 551 ff.; ders. 1981-83/2: 160 ff.; Thomaz 1991: 100; Subrahmanyam 1997: 42 ff. und Magalhães 1998a: 315 f.
5 Bequem zusammengefasst in Daus 1983: 36 f.; Reinhard 1983: 47 ff.; Martiniere 1994: 39 ff. und Riley 1998: 153 ff.
6 Siehe dazu Diffie/Winius 1977: 175f.; Reinhard 1983: 49; Martiniere 1994: 63ff. und 69 f.; Subrahmanyam 1997: 50f.; Chaudhuri 1998a: 165 f. und Magalhães 1998a: 316f. Wieviel in Portugal vor der Rückkehr Vasco da Gamas über Asien bzw. Indien bekannt war, lässt sich nicht genau sagen. Bouchon 1994: 6f. nimmt den gut dokumentierten Kenntnisstand der italienischen Renaissance auch für Lissabon an.
7 So zumindest die Meinung von Lach 1965: 92 ff.
8 Diffie/Winius 1977: 196 f. sowie insbesondere Thomaz 1991: 101 und - für die Einordnung des Messianismus in Manuels imperiales Konzept - ders. 1990a: 35-103; zu Manuel als erwähltem Herrscher jüngst mit neuer Perspektive Kriegel/Subrahmanyam 2000, bes. 58. Die Kreuzzugspropaganda hatte übrigens schon im frühen 14. Jahrhundert Genuas Bestrebungen, den arabisch-islamischen Asienhandel mit Hilfe der Mongolen zu blockieren oder mittels einer direkten Seeroute zu unterlaufen, begeistert aufgenommen. Vgl. dazu Brühne 1992: 143 f. sowie als Ergänzung Verlinden 1987: 48.
9 Lach 1965: 94 f. Allgemein zur Rolle der Florentiner, Genuesen und anderer Ausländer siehe auch Diffie/Winius 1977: 209 ff.
10 Magalhães 1998a: 317. Zu Person, Werdegang und Karriere Vasco da Gamas vorzüglich die Monographie von Subrahmanyam 1997; im vorliegenden Zusammenhang siehe vor allem 58 ff. und 67; sehr lesenswert auch das ebenfalls zum Jubiläum erschienene Werk über da Gama von Bouchon 1997. Ergänzend zur Bestellung da Gamas zum Flottenkommandanten Kriegel/Subrahmanyam 2000: 58.
11 Daus 1983: 37. Vgl. auch Magalhães-Godinho 1981-83/2: 166 f.
12 Vgl. Diffie/Winius 1977: 175 ff.; Padfield 1979: 34 ff.; Bouchon 1997: 104 ff.; Subrahmanyam 1997: 79 ff. sowie die Kurzfassung in Magalhães 1998a: 317 f.
13 Zum Mythos um Ibn Majid siehe Subrahmanyam 1997: 121 ff. Vgl. dagegen Mathew 1988: 111.
14 Cortesão 1962: 173 ff.; Chaunu 1977: 179 f. Siehe auch Mathew 1988: 52 ff. zur kartographischen Erfassung des Indischen Ozeans durch die Portugiesen.
15 Daus 1983: 38. - Vasco da Gamas erste Kontakte mit Indien, seinen Herrschern und Kaufleuten sind vielfach dargestellt und gewürdigt worden, besonders kompetent in den Arbeiten von Bouchon und Subrahmanyam; sehr prägnant Martiniere 1994: 75f. und wiederum Magalhães 1998a: 318 f.
16 Boxer 1953: 186; ders. 1969a: 39.


Quelle: Peter Feldbauer: Estado da India. Die Portugiesen in Asien 1498-1620. Wien, Mandelbaum, 2003
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