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Weltregionen Weltregionen 2 Sequenz: Weltregionen

Weltregionen 1: Ostasien. Geschichte und Gesellschaft im 19. und 20. Jahrhundert

Umschlagbild

Ostasien. Geschichte und Gesellschaft im 19. und 20. Jahrhundert. Herausgegeben von Sepp Linhart, Erich Pilz. Wien: Promedia 1999. ISBN 3-85371-145-6
Preis für AbonnentInnen der Beiträge: € 20.- (exklusive Versand)

Inhaltsverzeichnis

Einleitung
Sepp Linhart, Erich Pilz

Die vormoderne japanische Gesellschaft
Sepp Linhart



Kurztext:

Die Staaten und Gesellschaften Chinas, Japans und Koreas weisen in ihrer historischen Entwicklung viele Berührungspunkte auf. Im neunzehnten und zwanzigsten Jahrhundert sind die ökonomischen und sozio-kulturellen Beziehungen so intensiv geworden, daß Erklärungsversuche auf nationalstaatlicher Ebene - ohne die Einbeziehung der jeweiligen Nachbarn sowie der Zentralräume in Europa und Amerika - nicht mehr zielführend sind. Darüber hinaus übte die Integration des ostasiatischen Raumes in die Weltwirtschaft, Weltgesellschaft und Weltpolitik auf das kulturelle Selbstverständnis, den sozialen Wandel und die politische Realität einen prägenden Einfluß aus, der heute mehr denn je spürbar ist.
Die aktuelle ökonomische Krise, die große Teile Ostasiens erfaßt hat, ist ohne historisches Verständnis der Entwicklung von Abhängigkeitsstrukturen im Weltmaßstab nicht begreifbar. Die Autoren des vorliegenden Bandes beschäftigen sich mit der Weltregion Ostasien aus diesem Blickwinkel. Sie gehen dabei von kulturellen Kontinuitäten aus und versuchen gleichzeitig, den eigenständigen Wandel in China, Japan und Korea im regionalen und globalen Kontext des modernen Weltsystems zu erfassen.
Von den Grundlagen der Geistes- und Kulturgeschichte Chinas sowie der vormodernen japanischen Gesellschaft ausgehend, legt der Band verstärktes Augenmerk auf die lange "Restaurationsphase" in Japan sowie die Herausbildung von Nationalstaat und Zivilgesellschaft in China. Den unterschiedlichen Entwicklungswegen der drei behandelten ostasiatischen Länder China, Japan und Korea nach 1945 wird breiter Raum gewidmet. Abschließend beschäftigen sich die Autoren mit dem "konfuzianischen Wirtschaftswunder" der vergangenen Jahrzehnte, das in allerletzter Zeit von einer heftigen Krise erfaßt worden ist.
Ein Leseband, der, ausgehend von der Geistes- und Kulturgeschichte Ostasiens, die wirtschaftlichen und politischen Entwicklungslinien dieser in Europa vielfach in ihrer Bedeutung unterschätzten Weltregion nachzeichnet.


Inhaltsverzeichnis

Einleitung
Sepp Linhart, Erich Pilz

Grundlagen der Geschichte, Geistes- und Kulturgeschichte Chinas
Richard Trappl

Die vormoderne japanische Gesellschaft
Sepp Linhart

China: Reichsverfall und gesellschaftliche Neubildungen (ca. 1800 bis 1916)
Jürgen Osterhammel

Die "lange Restauration". Japans Übergang vom Shøgunat zur Meiji-Ära
Wolfgang Schwentker

Nationalstaat, "Zivilgesellschaft" und die Bauernfrage: Markierungen auf dem Weg der Republik China 1911-1949
Erich Pilz

Japan vom Ersten zum Zweiten Weltkrieg
Sabine Frühstück

China unter Mao. Leitlinien der politischen Entwicklung 1949-1978
Mechthild Leutner

Die neue Ordnung nach 1945: Japan
Sepp Linhart

Koreanische Zeitgeschichte seit 1945
Manfred Pohl

20 Jahre Reformpolitik in China im Lichte sozialen und politischen Wandels. Eine thesenhafte Bestandsaufnahme
Thomas Heberer

Wirtschaft und Staat im Japan der Spätmoderne. Von Satø bis Obuchi
Wolfram Manzenreiter

Die Tigerstaaten: Vom "konfuzianischen" Wirtschaftswunder zur asiatischen Krise
Dieter Stiefel

Ostasiens Beitrag zur Weltkultur im 19. und 20. Jahrhundert
Sang-Kyong Lee

Chronologie

Autorinnen und Autoren


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